Bilder von San Francisco und St. George sind online :)
DIe von Zion kommen nächste woche zusammen mit den neuen die ich amchen werde da ich wieder in zion bin^^
Zion Fencing
1st day
Wieder einmal führt mich mein Weg nach Utah.... wieder einmal sitze ich über fünf Stunden mit den anderen Volunteers im ACE Van...und wieder einmal erzähle ich frei erfundene Geschichten um die anderen und vor allem mich selbst zu unterhalten. Als wir nach drei Stopps, fünf ein halb Stunden Fahrt und hunderten sinnlosen Geschichten endlich in Zion ankamen wurde unsere Gruppe geteilt. John und Andy aus England, die zwei Wochen zuvor in Flagstaff angekommen waren und die ich nie zuvor gesehen hatte, Matt, unser Supervisor und ich fuhren zum Lager um dort den Draht und die Pfosten für den Zaun zu besorgen. Direkt neben dem Lager war auch der Schießstand der Ranger was einem ein etwas seltsames Gefühl gab....
Danach fuhren wir zu dem Platz an dem wir arbeiten würden, vorbei an einem Stapel Holz in dessen Mitte auf einem Schild geschrieben stand: „U Fuck Get UR own wood“. Dieses Schild würde für die Rest der Woche und darüber hinaus immer wieder einen Grund zum Lachen geben, da es problemlos möglich war diesen Satz zu variieren...(„U Fuck Get ur own Hot Chocolate“ oder „U Fuck do UR own work“). Danach ging es zurück in das bereits durch den Rest der Volunteers aufgebaute Camp. Die Verwunderung war groß als wir feststellen mussten, dass wir keinen Herd im Gepäck hatten und deshalb Matt nochmal los fahren musste um einen zu besorgen. Der Rest des Nachmittags war unglaublich langweilig und wir verbrachten ihn größtenteils damit nichts zu tun...unser Versuch Frisbie zu spielen scheiterte darin, dass der Teller den wir benutzen in zwei brach... ( habe gerade die Schreibweise von Frisbee gegoogelt....also mit doppel „e“ am Schluss).
Der Tag verging langsam...doch er verging und am Ende saßen wir gemeinsam bis um halb elf um das Lagerfeuer.
2nd day
Schweißnass erwachte ich aus einem recht angenehmen Traum....das war die heißeste Nacht seit meiner Ankunft in Flagstaff....ich musste sogar mein Flies beiseite tun weil es zu heiß war...somit viel auch das Aufstehen nicht schwer...ich bin wie so oft der erste, der die improvisierte Küche betritt...ich setze das Wasser für die allmorgentliche Zeremonie des Kaffee trinkens auf, hole die Milch, die Cornflakes, die Marmelade und das Brot aus der Box und suche das Geschirr zusammen...dann ist auch schon Emelie wach und es wird gefrühstückt... nach und nach krabbeln die anderen aus ihren Zelten und wischen sich den Schlaf aus den Augen. Um Punkt siben sitzen wir im van und warten auf Matt....naja immerhin die Volunteers sind pünktlich. Um kurz nach sieben ging es dann los....wie wir feststellen mussten hatten wir auch keine Drahtspanner (Wire-Stretcher) dabei und mussten somit diese von unserem Projektpartner ausleihen.
Dieser Arbeitstag verdient kaum seinen Namen...nachdem der anstrengenste Teil erledigt war, das Tragen des Presslufthammers, plätscherte der Tag so vor sich hin...Matt, Joana und unser Projektpartern stellten fest, dass der Zaun den die anderen letzte Woche gebaut hatten nicht auf der Grenze verlief weshalb wir am Ende des Tages damit begannen ihn wieder abzureißen...
Dann ging es auch shcon wieder zurück zum Camp...den tag hatten wir somit nicht mit arbeiten verbracht..aber immerhin konnten wir uns so besser kennen lernen...Nach dem Essen kämpfte ich mit Emelie darum wer den Abwasch machen würden...es war ihr letztes Projekt und sie hatte immer den Abwasch gemacht, weshalb ich der Meinung war, es sei angebracht es an ihrer statt zu machen...sie war anderer Ansicht...Am auf das Abwaschen folgende Lagerfeuer machten wir Witze und vertrieben uns damit einige Stunden. Wir waren uns alle einig, dass es keine Tabus für Witze gibt...weshalb ich mein gesamtes Repertoire auspacken konnte. Um halb Elf ging es dann wieder ins Bett.
3rd day
Der Morgen verlief wie jeder andere...auf das Aufwachen folgte das Kaffee kochen, auf das Kaffee kochen folgte das Kaffee trinken und auf das Kaffee trinken folgte das im Van auf Matt warten. Die Arbeit würde heute ohne Joana und Matt beginnen also übernahm ich großzügig und machtsüchtig wie ich bin die Führung. Nach zwei Stunden hatten wir vierzig Pfosten in einer Reihe in den Boden gehauen...danach begann der richtige Spaß...es war Zeit für den Presslufthammer...da ich der einzige mit Stahlkappen in den Schuhen war und ich ihn außerdem getragen hatte, durfte ich diese ehrenvolle, anstrengende Aufgabe übernehmen...
Am Nachmittag begannen wir damit den Draht zu spannen...der wirklich langweilige Teil der Arbeit also... Jeder steht an einem Pfosten, hält den Draht in der richtigen Höhe gegen den Pfosten, dann wir mit aller Kraft gespannt und dann wird mit dem Drahtspanner gespannt...naja und dann wir d der Draht mit anderem Draht am Pfosten befestigt...das ganze dauert ewig und ist unglaublich LAAAAAAAANGWEILIG....
Stunden später saßen wir dann ums Lagerfeuer und machten Witze über Mormonen...was hauptsächlich durch ihre Anwesenheit begründet war. Am Tage war eine Pfadfinder Gruppe Mormonen angekommen....
Wir boten Francois, einem Belgier aus dem französischen Teil von Belgien 120 $, wenn er auf den Rücken eines Mormonen springen und diesen für 2 Minuten Rodeoreiten würde....leider bot sich keine gute Gelegenheit...
4th day
Ein Wandel im allmorgentlichen Ritual wurde an diesem Tage von mir gefordert. Emelies Wecker hatte keine Batterie mehr, weshalb ich sie aufwecken musste...am Abend zuvor hatte ich mich informiewrt welches Zelt denn das ihre wäre und sie hatte in die Nacht gedeutet und gemeint...“Das Gelbe“...nun stehe ich also zwischen zwei gelben Zelten in der mir gezeigten Richtung und versuche nur die richtige Person zu wecken...es gelang...
Auch eine zweite Sache veränderte mein Ritual katastrophal....die Nicht-Existenz von Zucker für meinen Kaffee....zum Glück überlebte ich diese gefährliche Situation....MC Giver aähnlich ersetze ich den Zucker durch „Hot Chocolate“ Pulver ...
Wir arbeiteten an diesem tag an zwei unterschiedlichen orten...zuerst haben wir einen Zaun abgerissen, in der nähe einer Höhle...nach der Pause hatten wir die Gelegenheit sie zu sehen und in ihr zu klettern....danach ging es zurück zu unserem Zaun....wo Joana und Anna den „U Fuck get ur own wood“-Mann trafen...der genau so verrückt war wie wir erwartet hatten...danach ging es zurück zum Camp und ich und Francois entschlossen uns Wandern zu gehen. Wir liefen einfach am Zeltplatz los und es stellte sich heraus, dass es weniger wandern als klettern war, was wir geplant hatten...somit ging ich also das erste mal richtig klettern...man braucht, wie ich feststellen konnte, keine Ausrüstung um eine senkrechte Wand hochzuklettern... nach 45 Minuten waren wir am Gipfel und genoßen die reichlich verdiente Aussicht...auf dem Weg waren wir einer Klapperschlange begegnet...endlich....da warte ich schon drauf seitdem ich hergekommen bin...dummerweise hatte ich meine Kamera nicht dabei...Zum Dinner gab es Burger....widerlich...wie immer...und dann gab es ein Lagerfeuer wie immer...als uns Matt um zehn „bat“ schlafen zu gehen folgten wir seiner Aufforderung.
5th day
Die Arbeit an diesem Tag bestand für mich aus 100% Presslufthammer...während ich so vor mich hin „hammerte“ machte ich mir Gedanken über die arme nächste Crew...sie würde eine noch längere Strecke zurück legen müssen....die nächste Woche würde also noch härter werden...wir beendeten die Arbeit früher da Matt uns die Gelegenheit geben wollte einiges vom wunderschönen Zion Park zu sehen...
Während die anderen Wandern gingen...ging ich schlafen...ich war so unglaublich müde...
Pünktlich erwachte ich zum Abendessen...es schmeckte erstaunlich gut...um neun Uhr dreißig verabschiedete ich mich vom Lagerfeuer in mein Zelt.
7th day
Heute will keiner mehr arbeiten...wir alle sind müde... was dazu führt, dass Matt uns sehr lange Pausen gibt und wir nur ein kleines Stück bearbeiten. Joana, John, Andy und Ich verbringen die ersten paar Stunden damit ein „Break away“ in einem Wash zu bauen....soviel Spannung hat der Draht an keiner anderen Stelle gehabt...
Nachdem wir eine Stunde in der Sonne gelegen hatten und unser Gruppenfoto gemacht hatten...ging es zurück ins Camp....wir hatten einige Stunden vorher erfahren, dass uns Matt Roberts mit seiner Anwesenheit beehren würde....was keinen von uns freut...Matt ist ein Arsch...und das meine ich im bestmöglichsten Sinne...er kann nett sein... er versteckt es nur sehr gut...
Seine Anwesenheit limitierte unsere Lagerfeuergespräche auf ein langweiliges viel zu hohes Niveau... naja am nächsten Tag würde es nach Flagstaff zurück gehen...
8th day
Und schon ist wieder ein Projekt vorbei...naja halb...zuerst mussten wir noch 680.000 Zeitungen von Paletten in ein Regal räumen...na das nenne ich Conservation work ;)
Nach einer Ewigkeit kamen wir endlich in Flagstaff an....in meinem Haus traf ich Nadia aus Italien, sie ist 24 Jahre alt und recht freundlich...
Jetzt haben wir schon Samstag und ich habe es endlich geschafft die Zusammenfassung zu schreiben...habe endlich den inneren Schweinehund überwunden. Donnerstag, Freitag und heute Morgen musste ich mich von vielen Freunden verabschieden, die ich hier gefunden hatte. Emelie ging nach Los Angeles, Caroline und Marten zurück nach Frankreich und Belgien, Helena nach Kanada und Tsubaza zurück nach Japan....ACE ist ein ständiges kommen und gehen...
Achja außerdem haben wir zwei neue Couches bekommen ....endlich...Mittwoch bekommen wir endlich unseren neuen Boden....es gibt zwei neue Deutsche im Nachbarhaus..und ich war heute morgen zwei neue Terry Pretchat Bücher kaufen...jetzt habe ich was zu tun....
soweit so gut...habe vermutlich die häfte vergessen...aber das weiß ich nicht genau weil ich mich ja nicht an sie erinnern kann....
Zion
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen