Mittwoch, 24. Juni 2009

Last Project

Off-days

Flagstaff Lieblingsplatz


Jetzt geht es also zum letzten Mal los zu einem Projekt...die letzten sieben Mal „in einem Zelt aufwachen“....das letzte Mal im freien Arbeiten....
Irgendwie ist das Gefühl seltsam, dass das mein letztes Projekt sein soll...

Ich wollte nach Zion gehen...aber meine Bemühungen scheiterten....trotz der Hilfe von Supervisorn....was mir im Nachhinein von Matt Roberts erklärt wurde....seine Email machte mich um ehrlich zu sein, recht stolz!

Ansonsten waren die Tage recht ereignislos....ich habe ein wenig gedichtet und mich erholt von dem wirklich harten letzten Projekt... außerdem war ich von Mat Bruffell und Ioana zum Curry eingeladen worden...das war fantastisch...

Außerdem habe ich die Bilder endlich hoch geladen....einige Briefe geschrieben und mich von Tom (Wyoming) verabschiedet...wobei ich „heute“ morgen...also in 2 Stunden...zum Bahnhof laufen werde um ihm richtig Tschüss zu sagen....

Generell war die wieder ein Wochenende voller Verabschiedungen lauter netter Leute.... aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt....

Achja...weil es kein passendes Projekt für mich gibt werde ich die letzten paar Tage, um mich nicht zu langweilen, mit Dan arbeiten...so kann ich neue Sachen lernen...zum Beispiel wie man Werkzeuge schleift etc....

Email Matt Roberts:

Hi Joschka,

thanks for your email and sorry it has taken me so long to get back to you but its been pretty busy these last fwe days.

I understand you wanting to go back to Zion with Mat and the crew but I really need your fencing experience out at Grand Canyon Parashant NM on Matt Crowleys project. You are by far our most experienced fencers and I need you to help Matt with teaching the other volunteers how to get the fence repaired.

The project is out at Waring Ranch, deep in to the monument about 80 miles on dirt roads. The ranch is a national heritage site and need protecting from possible fire risk and risk of cows getting into the site as well. The work involves fixing up the fence, putting in new juniper fence posts and then cleaning all the brush and trees around the fence line.

I hope my explaination helps you understand why I need you to go to Parashant rather than Zion. I hope you have a good time and the others volunteers manage to learn lots from you.

Thank you for all of your hard work over the months while you have been here, you have done a great job and all of the supervisors enjoy having you on their crews.

Kind regards

Matt

Samstag, 20. Juni 2009

First Backcountry Project

Zion Fencing

Zion Back country


Wieder geht es los. Ein neues Projekt, eine neue Woche, ein nicht ganz so neues Ziel.
Die Fahrt verbringe ich damit zu lesen und ein wenig zu schlafen. Aus dem Fenster sehe ich die alt bekannte Landschaft die ich schon so oft passiert habe, sei es auf Rodtrips oder während der Fahrt zu einem Projekt. Ich unterhalte mich mit Matt Bruffell und erfahre, dass Ioana wieder da ist und für ACE die Homepage bearbeiten wird, was wohl heißt, dass ich bald mit meinem Wyoming Projekt dort zu finden bin...
Wir erreichen Zion und zu unserer Überraschung geht es nicht direkt zu unserem Backcountry Campingplatz. Wir verbringen die ersten paar Nächte auf dem Campingplatz der mir schon früher als Badezimmer, Küche und Schlafzimmer gedient hatte. Ich war froh auf einem Projekt zu sein...und wieder in Zion zu sein. Später am Abend kamen Jason, ein Supervisor den ich nun seit einigen Monaten kenne und Anna, eine Spanierin deren Redefluss nichtmal durch ihre mangelnden Englischkenntnisse eingeschränkt wird. Die Tatsache, dass ich kein bisschen von der Gruppe genervt bin, zeigt mir auf, dass es nicht eine geänderte Einstellung war, die ein seltsames Gefühl in Wyoming hervor rief sondern die unklare Lage mit Anne...
Anna, die Spanierin, hat sich vermutlich vor Jahren, recht weit aus unserem Orbit entfernt und verweilt seitdem an einem Ort der anscheinend keine logischen Schlüsse zulässt....ich denke das ist die beste Beschreibung, die ich für „abgespaced“ geben kann....
Wir erfahren auch, dass die ersten zwei,drei Tage darin bestehen werden, dicke Baumstämme zu schleppen....
Ich helfe am Abend Matt Brufell beim Kochen und gehe wie die anderen recht bald schlafen...nichts tun ist sehr anstrengend!

Guten Morgen Sonnenschein. Es ist recht warm. Und ich habe meine Aufwachzeit von 5.45 auf 6.00 nach hinten verschoben...wichtige 15 Minuten wie ich finde. Während Matt Bruffell und Jason sich aufmachten um auf der Zaunlinie Bäume zu fällen, fuhren wir, wie wir ja schon am Vortag erfahren hatten, zu dem Trail auf welchem wir die Baumstämme zu tragen hatten. Die Aufgabe war psychisch nicht anspruchsvoll...physisch dafür umso mehr. Wir trugen die Baumstämme 800 Meter bergauf zu einem Punkt wo wir sie dann erstmal sammelten. Von dort trugen wir sie dann später weiter zu einem Punkt der zwei Meilen entfernt war....das war dann aber bergab... Jeder Baumstamm wog zwischen 70-100 Pfund was umgerechnet 31,8-45 Kilo sind.
Ich trug über den Tag verteilt zehn Baumstämme, sieben davon alleine bis zur ersten Marke (800 Meter), einen bis zur letzten Marke (2 Meilen) und die letzten beiden zusammen mit Mia bis zur ersten Marke.
Am Abend waren wir alle MÜDE. Für unsere harte Arbeit bekamen wir auf dem Rückweg alle einen Softdrink von Matt Reynolds, meinem Wyoming Supervisor, spendiert.
Am Abend gab es ein leckeres spanisches Omlet.
Uns allen tat alles weh.
Ich sitze mit Anna, Morgan und Paul um unser kleines Lagerfeuer und unterhalte mich über meine Zeit in ACE, da mich Anna fragte ob ich einen Tipp für sie habe. Das Einzige was ich sagen konnte war, behalte eine positive Einstellung und stecke damit die anderen an!
Paul ist Holländer und war mit mir in Wyoming. Morgan ist eine kleine 19 jährige, recht süße Französin die Japanisch spricht (ein kleines bisschen, zumindest mehr als ich) die ich nun zum ersten Mal sehe.
Später gehen wir alle zu unseren Zelten, ich lerne noch Hiragana mit meinen Karteikarten und gehe dann schlafen.

Guter Morgen, ohne Sorgen. Frühstück und dann wieder zu den lieben Baumstämmen....
Diesmal benutzen wir Seile die wir an beiden Enden an einen Baumstamm binden und uns über die Schultern werfen. Matt Reynolds und ich schleppen so sechs Baumstämme bis zur Pause. Alle anderen haben damit begonnen die Baumstämme zu zweit zu tragen. Das Ablegen der Baumstämme auf den Schultern tut tierisch weh.
Der Tag verging, wie auch der vorher gegangene, recht schnell...
Wir fahren zurück zum Campingplatz wo Matt Bruffell shcon auf uns wartet. Jason ist shcon auf dem Weg zurück nach Flagstaff. Später am Abend machten die anderen eine Wanderung der ich mich nicht anschloss..ich war zu müde.
Da alle gingen außer Mia, die recht schnell im Bett verschwand, blieben nur Matt, Matt und ich übrig. Wir unterhielten uns für einige Stunden, bis ich zu Bett ging. Achja...ich habe eine neue Wunde, direkt unter der anderen an meinem linken Arm....wieder verursacht von einem Zweigstumpf der aus einem der Baumstämme lugt und mich beim Absetzten des letzten erwischte...was meine eigene Schuld war...ich war zu aufgeregt, dass es der letzte Baumstamm sein würde....
Vor dem zu Bett gehen lernte ich wieder japanisch. Mittlerweile kenne ich 100 von 109 Hiraganaschriftzeichen.

Frühstück – Zelt abbauen -Trucks laden -losfahren – stoppen..... Abschleppseil vergessen...wieso Abschleppseil? Sie werden es erfahren.
In insgesamt drei Trucks fuhren wir los. Zwei Stunden später kamen wir bei einer „Straße“ an, die in Deutschland nicht mal die Bezeichung Feldweg verdient hätte...sie war eine durch ATVs entstandene „Straße“ durch den Sand. Auf unserem Weg mussten wir mehrfach mit dem Abschleppseil einen Truck aus dem Sand ziehen und schieben....es war immer der gleiche Truck. Ich fahre mit Damion, einem Franzosen mit dem ich mich blenden verstehe, Morgan und Luc, einem Trail Crew Mitglied aus Zion. Wir unterhalten uns über Musik, er hört Metall...
Irgendwann blieb der rote Truck dann endgültig stecken und alle Versuche ihn zu befreien scheiterten. Also fuhr ein Truck zum Camp um dieses vorzubereiten. Ich war in diesem Truck. Wir bauten die Küchenplane auf wofür ich wie ein Affe von Baum zu Baum hüpfte und Äste absägte um sie möglichst hoch hängen zu können. Dann kamen auch schon die anderen. Sie wurden von den beiden guten Trucks gebracht den roten Truck ließen wir einfach stehen. Während die Anderen ihre Zelte aufbauten fuhren Matt Reynolds, Luc, Jamie und ich zur Zaunlinie und brachten die Zaunteile und Werkzeuge dorthin.
Als wir zurück kommen fahren Luc und Jamie zurück zum roten Truck um zu versuchen ihn aus der Sandlandschaft zu bekommen..am Ende liessen sie ihn dort....
Wir saßen derweil in der Sonne und unterhielten uns.
Danach spielte Tim, ein 32 jähriger Engländer der im Kopf noch zwanzig ist und super amüsant, die Juce-harp für uns, ein Instrument das ich vorher noch nie gesehen und von dem ich vorher noch nie gehört hatte....Er war erst vor drei Wochen geschieden worden und ist direkt zu ACE gekommen...
Vor dem schlafen lerne ich dann wieder das Hiragana.

Frühstück! Und ab zur Arbeit...wir wanderten eine halbe Meile zum Zaun...wandern durch feinen Sand ist anstrengender als ich dachte. Am Zaun wurde dann gestretcht und dann gingen wir los. Ein ein halb Meilen am Zaun entlang mit allen Werkzeugen, Draht und Pfosten.
Während die Anderen einen zweiten Lauf machen müssen um mehr Werkzeuge und Pfosten zu holen, arbeite ich mit Matt Bruffell und dem Presslufthammer. Danach haben die anderen eine Pause während Matt und ich die Zaunlinie abliefen um über die Problematik zu diskutieren einen geraden Zaun hin zu bekommen. Als wir zurück kamen beendete Matt Bruffell die Pause der anderen und schicke sie ein weiteres Mal den Zaun entlang um mehr Posten zu holen. Matt, Matt und ich liefen derweil die Zaunlinie noch einmal ab und er erklärte auch Matt reynolds die Problematik. Während die anderen weiter von A nach B liefen fingen ich und Matt Reynolds an dem Zaun eine Richtung zu geben. Dann fingen wir an die Pfosten alle 18 Fuß abzulegen. Das dauerte bis zur Mittagspause....
Weil ich mich ein bisschen schlecht fühlte, weil meine Aufgabe bisher bei weitem angenehmer war als die der anderen machte ich mich nach der Pause auf und schleppte Draht den Zaun entlang. Danach wurde ich allerdings von Matt dazu genötigt das Line Up zu übernehmen weil die Pfosten die andere vorher versucht hatte in eine Linie zu bringen mehr einen Parcours darstellten...damit verbrachte ich also den Rest meines Tages.
Während der letzten Pause fühle ich ein Kribbeln an meinem Bein, irgendwas krabbelt auf meinem Unterschenkel. Ich ziehe mein Hosenbein hoch und stelle fest es ist ein kleiner Skorpion. Ich schnippe ihn von meinem Bein und beiße in mein Sandwich.
Heute gehe ich recht früh zu Bett nachdem ich mich ein wenig unterhalten habe.

Der heutige Tag bleibt recht Ereignisslos. Wir rammen Pfosten in den Boden und bauen Braces.

Heute wird endlich ein Zaun gebaut. Wir stretchen Draht von Brace zu Brace. Matt Brufell und Matt Reynolds stehen an dem einen Brace, da Matt Reynolds nie zuvor einen Zaun gebaut hat und nächste Woche die Crew übernehmen muss. Ich sitze an dem anderen Brace und knoten den Draht fest. Beim ersten Mal war ich es, der den Draht von Brace zu Brace brachte...alerdings untersagte Matt dies danach weil er mich an dem anderen Brace haben wollte...grausam...eine 12 Mann Crew mit 2 erfahrenen Zäunebauern...
Das kostete uns jedenfalls den ganzen Tag und wir bekamen eine ganze Menge hin.
Am Abend fuhren Matt, Matt, Tim und Ich zurück zur Straße. Matt Bruffell musste zu einem Kettensägentraining. Tim und Ich fuhren mit weil Matt Bruffell nicht wollte, dass Matt Reynolds alleine zurück fährt. Aus recht guten Gründen wie wir feststellen konnten als wir zum ersten Mal den Truck schieben mussten...
Fast zwei Stunden warteten wir an der Straße auf Jason, welcher Matt abholen sollte und uns für das ausgefallene Abendessen entschädigen sollte....wobei zwei Hamburger unsere Mägen nicht wirklich füllen konnte...
Auf dem Rückweg mussten wir zurück nicht schieben aber es wurde schon dunkel.

Am nächsten Morgen packten wir alles zusammen und reinigten alles so gut es eben in einer sandigen Umgebung geht. Fertig damit waren wir um halb neun...die Ankunft der Trucks war für zehn geplant..sie kamen um Elf....Auf dem Weg vom Camp zur Straße unterhielt ich mich mit Kirk, unserem Fahrer und stellte fest, dass ich ein Plappermaul bin.
Ein wenig seltsam war es dann, dass mir Luc als ich mich von ihm verabschiedete seine Handynummer in die Hand drückte und meinte solle ich jemals nach Zion komme solle ich ihn anrufen und wir könnten wandern gehen....und dann ging es zurück nach Flagstaff. Auf der Fahrt fuhren wir durch mehrere Gewitterstürme, das war fanatastisch..ich liebe Gewitter wenn ich dabei trocken bleibe....

Abschließende Bemerkung: Es gibt nichts und ich meine nichts besseres als sich mit einer Schaufel auf den Weg zu machen, ein Loch zu graben und dann sein Geschäft zu verrichten...es ist das ultimative Gefühl der grenzenlosen Freiheit der unbeschreiblichen Natur!

Mittwoch, 17. Juni 2009

fucking disgusted

fucking disgusted


Wenn du von einem Projekt zurück kommst ist das Letzte was du willst, dass dein Haus nach Toilette riecht und du Löcher in der Decke hast durch welche das Wasser vom im ersten Stockwerk gelegenen Badezimmer in den Gemeinschaftsraum tropft... dummerweise war das genau, was ich vor fand.
Irgendein Idiot von Volunteer hat die Toilette zum Fluten gebracht...das Wasser ist einfach weiter gelaufen während er/sie mit anderen Volunteers im Gemeinschaftsraum saß und las oder am Computer chattete...das Wasser tropfte unterdessen munter von der Decke und überflutete den ersten Stock.... das alles war Montag...heute am Mittwoch sieht alles noch so aus wie es Kazuko und Johanna vorgefunden haben müssen als sie am Montag das Haus betraten....
Davon total angepisst begab ich mich zum Office um mit Kazuko über diesen abstoßenden Zustand zu reden....sie war nicht wirklich interessiert und kritisierte lieber die Löcher meines Longsleeves als unzumutbar...eine neue ACE Regel besagt nämlich, dass ACE Crews in der Öffentlichkeit nicht dreckig und stinkig sein dürfen....was nach 8 Tagen in denen man sich ein Loch zum Scheißen graben muss einfach unmöglich ist und mich noch wütender machte... als ich dann zu meinem Haus zurück kehrte und davon erfuhr, dass wir vielleicht wegen einigen Idioten den Internetzugang verlieren und das Matt in unserm Haus überall „Clean ME“ Schilder aufgehängt hatte, die Sam für uns entfernte, war das Fass schon kurz vorm überlaufen... als ich dann noch von Peter erfuhr, dass er nicht im Haus bleiben könne, wenn er nicht auf ein Projekt ginge, welches einen Tag vor seiner Abreise enden würde, was er nicht wolle, er nicht im Haus bleiben dürfe...nachdem er sechs Monate kostenlos für ACE gearbeitet hatte war es dann zu viel...ich war kurz davor alles hin zu schmeißen und einfach die letzten drei Wochen irgendwo weit weg von ACE zu verbringen...glücklicherweise habe ich das Geld dafür nicht...während dem Abendessen mit meiner Crew, die wirklich gut war, entspannte ich mich wieder ein bisschen... was nichts daran ändert, dass ich das Gefühl habe, dass ACE sich einen scheiß um seine Volunteers kümmert (nicht die Supervisor nur die im Office)... was nicht bedeuten soll, dass ich meine Zeit hier nicht genieße... ich liebe es hier zus ein...nur werden die Gründe froh darüber zu sein bald zu Hause zu sein immer größer!
Naja jetzt gehe ich zu Bett und entspanne mich ein wenig und dann geht es Morgen zum Grand Canyon wo mich bessere Zeiten erwarten hoffe ich... (30% Chance auf Gewitter) naja wir werden sehen sind ja nurnoch 3 Wochen....

Dienstag, 9. Juni 2009

1 Tag, 1 Monat

Habe jetzt auch die Grand Canyon North Rim Bilder hochgeladen :) Viel Spaß damit


Wyoming, Devils Tower

Devils Tower


Ich habe nicht geschlafen….Ich habe eine Nachtschicht eingelegt und geschrieben…E-Mails, Gedichte, Briefe…alles moegliche…Am Morgen dann ging alles sehr schnell….Anne verschlief aus recht bizarre Gruenden und da sich kein Anderer darum zu scheren schien, war ich es der sie finden und wecken musste…finden im speziellen, weil sie nicht in ihrem Schlafraum war….das hatte alles in allem drei Konsequenzen…ich weckte das komplette Cedar 1 Haus, Ich bekam einen Lachanfall und wir waren zu spät am Office….Im Office schloss ich meinen Computer in den “Safe”, einen kleinen Raum in dem ausser einem Schrank nicht viel zu finden war und welcher nur durch eine “Geheimtuer” durch das Buro zu erreichen war. Die “Geheimtuer” zeichnet sich dadurch als Geheimtuer aus, dass sie keine Klinke hat und durch Poster verdeckt ist…danach sollte es auch schon los gehen…Die Frage ob etwas vergessen wurde verneinten wir alle wie aus einem Mund…oder besser ein Mund verneinte sie, der Rest schien gedanklich noch im Bett zu liegen…. Nach einer oder zwei Stunden stoppten wir das erste Mal um unseren Fahrer, Matt Reynolds, mit Kaffee zu versorgen. Ich nutzte den durch uebermaessigen Kaffeekonsum ausgeloesten Energieueberschuss dazu auf dem Parkplatz Liegestuezen und Handstand zu machen. Hart auf meinen Fuessen landen, dachte ich mir es wuerde sicherlich weniger weh tun wenn ich meine Arbeitsschuhe truege…wie ein kalter Waschlappen, der einem ins Gesicht geworfen wird und einen aus den schoenen Traeumen reisst, schlug mir die Erkenntnis ins Gesicht….ich hatte meine Arbeitsschuhe vergessen….Normalerweise ein Ding der Unmoeglichkeit ist dies in diesem Fall recht leicht zu erklaeren….normalerweise trage ich meine Arbeitsschuhe und lasse das Paar rote Sneaker in Flagstaff….da wir aber zwei Tage unterwegs sein werden, dachte ich mir es waere angenehmer in den Sneakern im Van zu sitzen….so blieben die Arbeitsschuhe in Flagstaff…Zwei Stunden spaeter stoppten wir bei Walmart….ich kaufte mir neue Schuhe, welche die folgenden Bedingungen erfuellen mussten: Billig und passend! Ich fand ein Paar fuer 24 Dollar….
Insgesamt fuhren wir an diesem Tag Sachsen Stunden, in Zahlen 16.…bis wir endlich in Denver ankamen wo wir auf einem schoenen Campingplatz ein Quatier fuer die Nacht aufschlugen.Obwohl wir alle im Van viel geschlafen haben, schliefen wir schnell ein. Die Muehe Zelte aufzubauen ersparten wir uns.

Am naechsten Morgen stand ein Auto neben dem Van….ein altes mit Graffity bespruehtes Auto, dessen Fahrtuechtigkeit jeder in Frage stellen wuerde, der es nicht leibhaftig haette fahren sehen. Die Bedeutung dieses Auto war Folgende: Tom war da. Tom, der Scotte, der den Wald aus versehen nieder brannte, hatte am Morgen zum Gericht gemusst und war somit von Bjoerke nach Denver gefahren worden um an dem Projekt teilnehmen zu koennen. Tom ist einer der Volunteers mit denen ein jedes Projekt Spass macht…
Und dann ging es auch schon wieder los…weitere acht (8) Stunden Fahrt warteten auf uns! Es ist ein regnerischer Tag und wir alle hoffen, dass dieses Projekt nicht ins Wasser faellt…Auf dem Weg muss ich mir neue Kopfhoerer kaufen…die alten sind kaputt….und ich weiss ich wuerde den Weg ohne Musik wohl kaum ueberleben koennen…
Als wir am Devils Tower ankommen hat es aufgehoert zu regnen aber immer noch bedecken graue Wolken den ganzen Himmel… Wir erreichen den Campingplatz und bauen unsere Zelte und die provisorische Kueche auf. Der Versuch eine Plane von Baum zu Baum zu spannen scheitert an dem aufkommenden, starken Wind. Dann faengt es auch noch an zu Hageln, was uns endgueltig die Hoffnung auf ein warmes Project versaut…
Kurze Zeit spaeter jedoch scheint die Sonne und es Zeigt sich ein wunderschoener Regenbogen. Ich erkenne, dass sich die allgemeine Regel, dass das Wetter in Utah und Arizona unberechenbar sei und so schnell wechsle, dass man sich nicht wirklich darauf vorbereiten koenne, auch auf Wyoming zutrifft.
Zum Abendessen gibt es dann Buritos….die sind schnell zu machen und halten das Abwaschen so gering wie moeglich….
Den Abschluss des Abends bildete dann ein Fussballmatch gegen eine Gruppe junger Kletterer die ebenfalls auf dem Campingplatz campte….
Anne fragte mich, ob ich sauer auf sie sei, da ich die letzten beiden Tage kaum mit ihr oder irgendwem sonst geredet hatte…. Ich verneinte, was die Wahrheit war…sauer war definitive nicht, was ich empfand.

Wie so oft, fast schon wie immer, bin ich der Erste, der wach ist…ich brauche fast zwanzig Minuten um den Herd zum Laufen zu bekommen….das Regenwasser in den Kanaelen des Herds ist dabei auch nicht gerade Hilfreich….als das Wasser dann endlich auf dem brennenden Herd steht, stelle ich erfreut fest, dass wir auf diesem Projekt Kaffee und sogar Zucker haben und ich somit meinen abartigen Instantkaffee wenigstens ein wenig geniessen kann. (Ploedes Word auf Matts Computer hat mir gerade vier mal das Wort wenigstens in enlightens geaendert). Nach dem Fruehstueck fahren wir zu dem Gebaeude, dass die Fahrzeuge, Werkzeuge und Arbeiter des Parkes beherbergt. Im Folgenden stretchen wir uns dreissig Minuten um dann dreissig Minuten zu warten. Erfahrene Sporttheoretiker werden erkannt haben wie sinnlos das Stretching dadurch war….der gestretchte Zustand der Muskeln haelt nur fuer zwanzig Minuten, sollten die Muskeln nicht beansprucht werden….
Den Tag ueber bauten wir Watterwalls…eine Steinkonstruktion die tief eingegraben und dann mit Erde bedeckt wird. Vor der Steinkonstrucktion hebt man einen kleinen Graben aus, welcher das Wasser dann vom Trail ableiten soll. Tom und Ich bauten drei von insgesamt zehn Watterwalls, die die Gruppe an diesem Tag fertig stellte…ausserdem bauten wir einen von zwei Checkdamns. Checkdamns sind Watterwalls ohne Graben und ohne Erdhuegel, sie sind einfach dazu da das Wasser, welches auf dem Trail fliesst wenn es regnet zu verlangsamen.
Danach bestand die Arbeit darin, den Trail zu weiten…
Waehrend der ersten Pause, die ich alleine verbrachte hoerte ich Musik und uebte den Handstand. Die zweite Pause nutzte ich dazu alleine und in Ruhe zu essen. Die dritte Pause ignoriere ich und arbeite durch. Nach der Arbeit habe ich ein komisches Gefuehl…. Waehrend die anderen zum Shop, der sich am Eingang zum Park befindet fahren, laufe ich zurueck zum Campingplatz. Ich fange an zu kochen…was ich koche schmeckt am Ende allen…nur mir nicht….
Den Abend verbringen wir damit Fussball und Hufeisenwerfen zu spielen…als alle anderen zu Bett gingen, ich mich aber nicht muede fuehlte, nahm ich mir meinen MP3-Player und gehe spazieren. Dabei finde ich einen recht netten Platz, setze mich dort nieder und geniesse den Anblick der vielen Sterne.

Svenja und Silvia sind schon wach als ich aus mein em Zelt in die Welt krieche….die Kaelte hat sie aus ihren Betten getrieben…was ich ja mal garnicht verstehen kann…mich hat die kaelte wuenschen lassen, ich koennte laenger in meinem warmen Schlafsack bleiben…nach dem traditionell miesen Fruehstueck, den dreissig Minuten Stretching und dem Wandern zum Arbeitsplatz bereuhe ich auch schon aufgestanden zu sein….die Arbeit ist unglaublich nervig…der Grossteil besteht darin, den Trail zu erweitern…das heisst man nehme eine Spitzhacke und zerstoere die zum Abhang liegende Seite…dann schaufelt man die ganze Erde auf den Trail, dort verteilt man sie so, dass ein leicht abfallender Hang entsteht…dann stampft man sie fest…fertig….das epigenetic nervige dabei ist, dass andere in der gleichen Zeit Waterwalls und Checkdamns bauen duerfen…andere deren -ohne ueberheblich klingen zu wollen- Faehigkeiten eine solche Konstruktion zu bauen weit unter der eigenen liegt….und die fast doppelt so viel Zeit in Anspruch nehmen um eine schechter Arbeit abzulegen….
Auch das Lob der Supervisor fuer die eigene stupide Arbeit hilft dabei nicht…selbst wenn man scheinbar der einzige ist, der das Gefaelle im Trail beruecksichtigt und dessen Arbeit deshalb nicht nutzlos ist….Nach der Pause duerfen wir dann endlich alle wieder ran….es sind Waterwalls zu saeubern, die im Laufe der Zeit mit Erde gefuellt wurden….Da ich den ganzen Tag allein gearbeitet habe und das auch sehr genossen habe….aber die anderen wohl nicht, fragte mich Svenja, ob alles in Ordnung sei….ich antwortete mit Ja, was mehr oder weniger eine Luege war. Matt, dem ebenfalls aufgefallen war, dass ich der einzige war, der lieber allein arbeitete als mit anderen zusammen und mich auch nicht wirklich viel mit ihnen unterhielt, stellte mir die selbe Frage und wieder bejahte ich brav. Nach der Arbeit laufe ich wieder als einzieger zurueck zum Campingplatz. Zum Abendessen gibt es Hamburger, zubereitet von unseren Supervisorn. Danach machen ich und mein MP3-Player uns wieder auf den Weg. Ich setzte mich auf einen Stein am Fluss und geniesse den Sonnenuntergang und das plaetschern des Flusses. Als ich zurueck komme treffe ich Svenja auf halbem Weg, welche mir erzaehlt, dass Jordan sich darueber beschwert haette, dass ich ohne etwas zu sagen verschwunden waere. Auf eine unnoetige Moralpredigt vorbereitet kam ich also zurueck zum Campingplatz. Matt nahm mich beiseite und meinte, er wuerde verstehen wenn es schwer sei einen Monat mit den gleichen Leuten zu verbringen…blablabla….und es sei in Ordnung wenn ich allein sein wolle aber ich solle mich bitte abmelden…ich versprach ihm das und ging zu den anderen, die um einen Tisch sassen. Jordan kam kurze Zeit spaeter dazu um zu berichten, dass wir das Wochenende in Cody uebernachten wuerden und das zwei Uebernachtungen in dem Hotel vierzig Dollar kosten wuerden. Alle gehen danach recht bald zu Bett. Ich setzte mich auf einen der Picknicktische und hoffe, dass Anne, wenn sie an mir vorbei geht ein Gespraech anfangen wuerde….wobei ich selber nicht weiss warum….dann gehe ich wieder spazieren, setzte mich wieder auf den Stein, hoere wieder Musik, geniesse den Anblick der Sterne und denke lange nach…danach gehe ich gleich ins Bett.

An diesem Morgen bin ich wieder der Erste, der wach ist. Nach einem ausgewogenen Kaffee,Cornflakes Fruehstueck werden dann mal wieder Waterwalls gesaeubert und gebaut…. Andy und Ich haben die undankbare Aufgabe die Waterwalls der anderen zu korrigieren….Matt meinte nur, dass sollte sich jemand darueber beschweren, dass wir an seiner Watterwall herum pfuschen sollten wir ihn zu Matt schicken….Danach durften wir mit einer langen Saege zwei Baeume, die auf den Trail befallen waren, durchsaegen, was ein wenig Abwechslung brachte…Ausserdem machten wir das erste Gruppenfoto….Devils Tower im Hintergrund und Jordan verkuendete, dass wir vielleicht auf der ACE-Page enden wuerden….zumindest wenn diese irgendwann einmal aktualisiert werden wuerde… Am Nachmittag fuhren wir zum naechsten Trail….dieser Trail war eigentlich eine Waldstrasse die kaum benutzt wurde…unsere Aufgabe bestand darin diese zu ebnen..wir bauten also eine Strasse…..die Werkzeuge versteckten wir fast eine ganze Meile weiter den Trail entlang….dann gingen wir den ganzen Weg wieder zurueck und fuhren zurueck zum Campingplatz. Es wurden schnell ein paar Sandwitches gemacht und dann machten wir uns auch schon auf den Weg nach Cody. Wie schon auf der Hinfahrt fangen nach einer gewissen Zeit meine Kniee an unglaublich weh zu tun….ich bin einfach nicht fuer diesen Van gemacht…..Als wir nach einer fast ewigen Fahrt durch wunderschoene Landschaften in Cody ankamen wollte ich eigentlich, um kein Geld auszugeben, im Van schlafen, was die Supervisor aber untersagten so schlief ich mit den anderen in einem Hotelraum auf meiner Isomatte auf dem Boden….um das zwangsweise ausgegebene Geld zu rechtfertigen duschte ich fast eine halbe Stunde und sackte die Seife ein….um uns die Zeit zu vertreiben sehen wir Fern, lesen das im Zimmer liegende Yellowstone Buch und amuesieren uns ueber die im Zimmer liegende Biebel, deren erster Satz schon von dem anderer Uebersetzungen in andere Sprachen abwich. Dann gingen wir schlafen.

Yellowstone


Um sieben Uhr stehe ich auf, trinke einen Kaffe und sitze mit Tom beim Van, vor dem Hotel in der Sonne. Um sieben Uhr fuenfundvierzig machen wir uns dann auf den Weg nach Yellowstone National Park. Nach einer Stunde Fahrt sind wir auch schon da. Die Tatsache, dass wir ein Conservation Corp sind ersparrt uns den Eintritt. Den ersten Stop machen wir am Lake Yellowstone, welche komplett unter einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Yellowstone ist zwar schoen aber persoenlich bin ich enttaeuscht…nach allem was ich gehoert habe, hatte ich wohl zu hohe Erwartungen. Wir stoppten bei einem wunderschoenen Wasserfall, dem aber durch die vielen Touristen und der weiten Entfernung ein Teil seines Zaubers genommen wurde. Spaeter stoppten wir auf der Strasse und sahen einen Wolf und einen Baer, auch von einiger Entfernung was mir in diesem Fall jedoch lieber ist. Als wir bei unserem letzten Stop bei Old Faithfull anhalten, bin ich jedoch immer noch von Yellowstone enttaeuscht. Als einziger laufe ich den Rundgang um die Geisiere. Die anderen halten sich derweil lieber im Souvenirshop auf. Nach dem Rundgang bin ich von Yellowstone begeistert…die Geisiere und kleinen Quellen sind wunderschoen und ich habe einen Biber, Adler und eine Klapperschlange gesehen. Auch der Ausbruch von Old Faithfull, der ungefaehr jede Stunde erfolgt war unfassbar beeindruckend. Als wir uns auf den Rueckweg nach Cody machte hatte ich ein gutes Gefuehl. Ich schaue mir meine Bilder an, welcher mir recht gut gefallen. Zurueck im Hotel schreibe ich eine Mail an Matt Roberts um ihn darum zu bitten, dass Andy, Anne und Ich die gleichen Off-Tage haben um gemeinsam den Grand Canyon Hike zu machen. Dann gehen wir all in einen Saloon essen…dass Essen ist erstaunlich gut. Den Rest des Abends verbringen die meissten anderen damit sich zu betrinken. Ich sitze bei ihnen im Zimmer und geniesse das erste Mal die Gesellschaft.

Am naechsten Morgen machen wir uns auf den Heimweg zum Devils Tower. Am Nachmittag kommen wir dort an und spannen den Rest des Tages auf dem Campingplatz aus.

Montag…Arbeitstag…wieder die gleiche Arbeit….der Sandstein, der uns als einziger Stein zur Verfuegung steht nervt da er zu leicht zerbricht. Ich erhalte viel Lob fuer meine Arbeit….Nach der Pause ging ich gemeinsam mit Jordan Wasser holen. Es ist unglaublich heiss und die meisten hatten nicht genug Wasser gebracht. Waehrend der Fahrt unterhielt ich mich mit Jordan. Er erzaehlt mir, dass sie letztes Jahr viele Probleme mit faulen, schlecht Englisch sprechenden Franzosen hatten. Insgesamt baut die Crew an diesem Tag dreiundzwanzig Waterwalls und saeubert einundzwanzig, was Jordan und Matt beeindruckt und begeistert. Zum Abendessen gibt es Spagettie mit Hackbaellchen. Ich machte mich daran meine Hose zu flicken, die seit geraumer Zeit (drei Projecte oder mehr) im Schritt gerissen war und immer mehr aufriss. Bis um elf Uhr sassen Andy, Anne und ich beisammen und unterhielten uns ueber alles moonlike. Wir, Anne und Ich, sahen eine Menge Sternschnuppen…Andy verpasste zielsicher alle…. Um Zwoelf Uhr ging ich zu Bett, nachdem ich eine Stunde Musik hoerend umher gelaufen war. Die naechsten Off-Tage werden wir Mount Rushmore und Crazy Horse besichtigen.

(Ab hier schreibe ich an meinem eigenen Laptop...wir besitzen also wieder die Möglichkeit Umlaute sowie das Scharfe S zu benutzen)
Heute Morgen habe ich verschlafen...was im Grunde bedeutet, dass ich um 6.15 am aufgestanden bin und somit der vierte in der Runde der bereits erwachten war...
Unsere Aufgabe am heutigen Tag lautet: Baue einen Zaun um den Parkplatz und einen Teil eines Trails, welcher von diesem zu einer Skulptur führt. Es war ein Holzzaun....wir teilten die Gruppe auf, da wir nicht genügend Werkzeuge hatten und ein Teil ging zurück zu den Trails um dort zu arbeiten. Ich arbeite am Zaun....welcher zwar Sinn machte, er soll in Zukunft faule Besucher davon abhalten einfach über den Rasen zu laufen und dazu zwingen den Trail zu nutzen, aber das Gesamtbild ruinierte, er passte einfach nicht dahin... Naja wie auch immer...das ganze dauerte einen halben Tag. Als Belohnung für die schnelle und gute Arbeit hatten wir eine verlängerte Mittagspause. Danach arbeitete ich zusammen mit Anne und säuberte und baute Waterwalls. Nach der Arbeit die wir früher beendeten, weil Jordan an diesem Tag von Matt nach Gilette gebracht werden musste, wo diesen am nächsten Tag den Flieger zurück nach Flagstaff nehmen würde. Ich fuhr gemeinsam mit Matt und Jordan dorthin und verabschiedete Jordan was im Grunde hieß ich verzichtete auf das Dinner..was bei Fisch keine große Überraschung sein sollte....Wir stoppten auf dem Rückweg bei A&W und Matt lud mich auf einen Burger ein....den Rest des Weges unterhielten wir uns über unterschiedliche Themen von denen mir keines bis heute in Erinnerung blieb. Nach unserer Rückkehr startete ein Gewitter...jedoch in der Ferne...es zog über Devils Tower, direkt an uns vorbei, so dass wir trocken blieben aber eine super Sicht hatten....Es ist eine warme Nacht und so bleiben wir gerne wach und sehen uns das Gewitter an, welches fast zwei Stunden am Horizont wütet. Danach gingen Paul, Peter und Andy in ihre Betten und liesen Anne und mich alleine im Dunkeln zurück. Es folgte ein recht langes Gespräch in welchem ich ihr unter anderem erklärte wie ich fühlte, warum ich mich wie verhalten habe und so weiter...Ich fühle mich am Ende erleichtert und wir beschließen, es einfach dabei zu belassen und Freunde zu sein...was immer das auch heißen mag...ich werde später darauf zurück kommen wenn ich mehr von diesem Projekt erzählt habe...wie dem auch sei...um zwölf Uhr wurde unser Gespräch abrupt dadurch unterbrochen, dass ein kleinen kniehoher Hund auftauchte, welcher Anne verängstigte, so dass diese in ihr Zelt floh. Da ich nicht wirklich Müde war beschäftigte ich mich mit dem Hund...wir spielten und ich unterhielt mich mit ihm ohne dabei die absonderliche dieses Anblicks zu vergessen, den er auf andere erweckt haben würde, wenn denn jemand anderes wach gewesen wäre....
Der Hund benimmt sich als ob er seit Jahren von keinem mehr so freundlich behandelt wurde, was ich klar als Masche erkennen konnte. Als ich eine Stunde später zu Bett ging folgte mir der Hund bis an mein Zelt...Ich erklärte ihm, in meinen Augen ausreichend begründet, dass ich ihn nicht in meinem Zelt schlafen lassen würde, da wir uns erst seit einer Stunde kennen würden und er mich nicht mal zum Essen eingeladen hatte... anscheinend war er da anderer Meinung....mit Anlauf sprang er gegen meinen Zeltwand nachdem er realisiert hatte, dass ich nicht wieder kommen würde...nach dem zweiten Mal entfuhr mir ein energischer Ausdruck, den ich nun nicht wiedergeben möchte und der den Hund davon abhielt es noch einmal zu versuchen.

Am nächsten Morgen krabbel ich wieder pünktlich aus meinem Zelt. Kaum bin ich auf meinem Weg zur Toilette da sehe ich auch schon den Hund, der sich in der Nähe meines Zeltes zur Ruhe gelegt hatte und nun erfreut mit dem Schwanz wedelte...wiederholt erklärte ich ihm, dass er von mir kein Essen zu erwarten habe und wieder verstand er kein einziges Wort. Die Arbeit an diesem Tag beinhaltete die Benutzung technischer Geräte....wir trimmten den Rasen auf dem Campingplatz.... am Visitorcenter und anderen Stellen....Am Nachmittag bauen wir dann wieder Watterwals und ich arbeite wieder mit Anne. Aus irgendeinem Grund tun mir die Füße weh...blöde neue Schuhe.... Ich fange auch langsam an die Tage aus den Augen zu verlieren und bin Müde wegen des mangelnden Schlafes der letzten Nacht.... Weil ich nach dem Abendessen wieder spazieren geh verpasse ich das von allen heiß ersehnte Armdrücken der Mädchen unserer Crew. Im Austausch erhielt ich eine ruhige Zeit auf meinem Stein, die ich damit verbrachte die Wolken und den Effekt der untergehenden Sonne auf diesen zu betrachten.
Alle gehen recht bald zu Bett oder zum Shop vor dem Parkeingang um das Internet zu benutzen...ich gehe zurück zu meinem Stein. Als es dann heftig anfängt zu Regnen begebe ich mich zu meinem Zelt.


Die Arbeit beginnt heute um acht Uhr dreißig....vorher hatten wir einen Sicherheitsberater des National Park Service der unsere Helme untersuchte und sie alle für unzureichend befand. Die Sicherheitsregeln, welche er erklärte waren unmöglich zu verstehen...die Tatsache, dass er seinen Mund beim Sprechen nie weiter als 0,5 cm öffnete half auch nicht dabei ihn zu verstehen...
Wieder starte der Tag damit Rasen um das Visitorcenter zu Trimmen. Dann wurden Waterwalls gebaut und um halb fünf war dann Feierabend. Wir alle mussten duschen gehen da wir am Abend zu einem BBQ eingeladen waren und nicht dreckig kommen sollten...naja so wünschte es Matt....
Das BBQ war super...jeder stellte sich vor, da der Park viele neue Arbeitskräfte hatte und sich nicht alle kannten...dann wurden scherzeshalber Urkunden verteilt...für den Frühsten am Morgen, den schlimmsten Luft-Erwärmer-und-zum-stinken-Bringer und für die längste Anreise zur Arbeit...diese Urkunde ging an die ACE Crew...gewählt wurde durch schreien..der erste Name gewann.
Wir unterhielten uns mit Carren Hacker einen halb deutsch halb indianischen Rangerin. Später spielte ich mit ihr und zwei kleinen Kindern Fußball was damit endete, dass ich mit dem Kind des Bosses spielte anstatt mit den anderen Volunteers zu reden...es war einfach mehr Spaß....
Das Essen war genial. Das BBQ endete um acht....wir durften den Großteil der Reste behalten....
Außerdem erhielten wir einen extra Tag frei....
Es wurde schnell kalt und windig. Den ganzen Tag hatte ich mit Anne gearbeitet, deren Naivität nervig wird und mit der ich langsamer arbeite als alleine was mich ebenfalls nervt....
Andy, Anne und ich blieben als einzige wach und besahen uns die Sterne. Ich sah mehrere Sternschnuppen und wünschte immer das gleiche...
Dann ging es auch schon wieder ins Bett...


Heute wird lange ausgeschlafen...der Tag an sich ist recht langweilig...es ist sehr windig und kalt und deshalb verbringen die meisten den Tag in ihren Zelten...ich sonne mich unterdessen auf meinem Stein und schreibe einen Brief an Laura. Irgendwann später am Tag laufe ich zum Shop und fahre von dort, einfach um etwas zu machen, nach Hullet der nächsten kleinen Stadt die wie eine Geisterstadt ohne jedes Leben wirkt. Zum Essen gehen wir zum Fort Devils Tower...sehr enttäuschend..die Hälfte der Speisekarte ist nicht verfügbar. Zum Abschluss des Tages sehen wir uns den Stephen Spielberg Film an, in dem Aliens nahe des Devils Towers landen. Es ist recht kalt und windig aber ich mochte den Film...wenn ich mal unter den Tisch fallen lasse, dass ich es hasse wenn am Ende des Filmes die Aliens gezeigt werden, welche absoluter Standard sind und nicht zum Rest des Filmes passen. Um halb zwölf sind wir zurück im Camp und gehen alle schlafen.

Mt.Rushmore, Crazy Horse, Badlands


Aufgestanden wird heute um sieben Uhr sieben. Das Frühstück bilden ein Kaffee und Haferflocken..beides recht abartig.... Die Boxen laden wir in den Trailer und der nächste Roadtrip startet. Das Hotel kostet jeden von uns 28 Euro für zwei Nächte plus Frühstück. Zuerst fahren wir zu Mt. Rushmore....eine Touristenfalle bei der es keinen Unterschied macht ob mein dort war oder ein Foto sieht. Danach fahren wir weiter zu Crazy Horse wovon ich vorher noch nie etwas gehört hatte... Crazy Horse ist im Prinzip Mt. Rushmore mit einigen unterschieden. Crazy Horse ist 30 mal größer, nicht vom Staat finanziert sondern spenden, noch nicht fertig und wurde zum Andenken an Crazy Horse einen Indianerhäuptling der im Krieg des kleinen Bighorn starb erbaut. Die Geschichte von Crazy Horse ist beeindruckend und die Magie des Ortes ist klar zu spüren. (Ich habe Magie hier für Spirit verwendet). Zurück in Rapid City wo unser Hotel liegt vertreiben wir uns die Zeit in der Innenstadt. Dort gibt es einen beeindruckenden Indianershop wo ich eine Flöte finde die ich habe möchte....leider reicht mein Geld nicht...aber ich besorge mir die Adresse der Homepage und informiere mich ob sie die Artikel auch verschiffen...sie verschiffen sie! Jippie!
Wir essen in einer Brauerei mit Restaurant direkt neben dem Indianershop. Das Essen ist fantastisch und es spielt eine Liveband...wir sitzen ein wenig zu nah an den Boxen aber die Musik war recht gut. Außerdem saßen wir draußen da es wirklich warm war. Nach dem Essen setzten sich die meisten an die Bar und Anne und Ich bleiben alleine zurück um noch weiter Musik zu hören. Danach laufen wir zurück zum Hotel und gehen bald schlafen.

Am nächsten Morgen geht alles recht schnell...Aufstehen, Frühstücken, was erstaunlich gut ist, Emails checken...und erstmal geschockt sein...Ich lese die Mail über Vatis Beckenbruch und da ich nicht genau weiss was das nun bedeutet bin ich recht verwirrt und bedrückt! Dann wurde der Tag organisiert und um halb zehn fuhren wir los. Wir fuhren nach Walldrug...einen Touristenstadt...unglaublich schrecklich dort...dann weiter zu Bad Lands National Park...was unglaublich schön und beeindruckend ist...hierhin will ich irgendwann zurück kommen und wandern gehen....danach rasen wir zu Jewel Cave...da wir einen Termin haben, den wir trotz der permanenten Geschwindigkeitsüberschreitung verpassen....also wandern wir einfach ein wenig und fahren dann zurück nach Rapid City. Inzwischen hat es heftig angefangen zu regnen....in Rapid City steht das Wasser an manchen Stellen einen halben Meter hoch auf der Straße...zum ersten Mal sehe ich eine überflutete Stadt. Im Hotelzimmer spielen wir ein Musikquiz und unterhalten uns...irgendwann gehen wir alle ins Bett.

Der Plan des heutigen Tages ist recht entspannt...ein wenig in Rapid City rumlungern und dann zurück zu Devils Tower. Ich gehe wieder in den Inidanershop und spiele Flöte. Danach gehe ich einen Kaffee trinken wo ich die anderen Volunteers treffe. Auf der Fahrt lese ich und höre Musik. Gegen Abend kommen wir im Camp an und alle verschwinden in ihren Zelten. Andy, Anne und Ich sind die einzigen die um den Picknicktisch sitzen und uns unterhalten. Zum Abendessen gibt es dann Chilli Con Cane und danach gehen alle zu Bett. Anne und ich bleiben wach und sie erzählt mir, dass Andy ihr gesagt hatte, dass er sie sehr gerne mögen würde, was mir den Abend noch mehr versüßte und ich scherzte die restlichen paar Stunden darüber. Nicht das ihr mich falsch versteht, Andy ist einer der besten Freunde die ich hier gefunden habe, mal abgesehen von den Januar Volunteers.

Alle sind heute später dran als sonst...irgendwie fehlt die Motivation ein wenig....wir alle wissen, dass wir nicht wirklich viel Arbeit haben und es ist nass und kalt. Wir bauen ein paar Waterwalls und eine großes Steinbecken. Eine recht sinnlose Arbeit was unser Supervisor auch nach zwei tagen bemerken wird... Folgendes ist der Fall. Direkt unter dem Trail befindet sich eine Quelle die recht zaghaft sprudelt und den Weg aufweicht. Die selbe Quelle lässt auch die zum Berg gelegene Seite des Trails Wasser absondern. Wir graben also eine 16 Fuß lange und vier Fuß breite, einen Fuß tiefe Grube. Schleppen große Steine zu dieser und hammern diese klein...jeder der schon mal Lucky Luke gelesen hat...wir sahen aus wie die Daltons...große Hammer und auf den Setin einschlagend für Stunden...die kleinen Steine nutzen wir dann zum Füllen der Grube. Danach füllen wir alle wieder mit der erde auf. Nutzlos aus den folgenden Gründen: Das Wasser kommt von unten und wird somit trotzdem bis nach oben durchsprudeln, das Wasser kommt von der Seite und fließt auf den Trail, die Grube haben wir mit Baumstämmen umrandet wodurch sich das Wasser anstaut....
Aber immerhin waren wir den ganzen Tag lang beschäftigt.
Nach dem Abendessen blieben nur Anne, Johanna und Ich übrig. Der Rest ging zu Bett. Wir unterhielten uns über ACE Beziehungen und Johanna meinte irgendwann, sie sei neidisch und sie würde es nicht stören wenn es hier passiere, was mich und Peter, der uns von seinem Zelt aus zuhören konnte einen Lachanfall einbrachte. Als die beiden Anderen dann auch ins Bett gingen, ich aber noch nicht müde war, setzte ich mich in mein Zelt und lernte einige neue japanische Buchstaben des Hiragana und ging dann schlafen.

Heute gehen wir zurück zu der Grube und stellen fest...das sie sinnlos ist...Matt ist allerdings der Meinung es sei ausreichend einen Abfluss zu bauen damit sich das Wasser nicht länger anstaue...also machen wir das... Problem eins gelöst.....
Danach mähen wir wieder den rasen Rund um die wichtigen Orte im Park. In der Zeit in der ich mit Anne arbeite mache ich blöde Witze über sie und Andy. Am Abend stelle ich fest, dass sich mein Verhalten dem ähnelt, welches ich abgelegt hatte als ich aus Deutschland nach Amerika gekommen bin und das ich nicht wirklich wieder dahin zurück will. Außerdem fand ich Abends zwei Zecken, die es sich auf meinem Pullover gemütlich gemacht hatten..sie wurden standesgemäß verbrannt.
Zum Abendessen mache ich Honig, Senfhühnchen und paniere es mit Pfeffer. Norman, einer der interpretativen Ranger kommt vorbei und ißt mit uns. Er erzählt von seiner Zeit als Trail Crew Mitglied, von Explosionen und anderen Zeiten.
Nach dem Essen spielen wir Fußball und danach gehen alle auch schon in ihre Betten. Ich setzte mich auf meinen Stein am Fluß und betrachte die Sterne, denke nach und genieße die Ruhe.
Dann lernen ich wieder japanisch und gehe ins Bett.

„Was kann die ACE Crew heute machen?“, war wohl die Frage die in Marks Buro in diesen Tagen am häufigsten gestellt wurde. Die Arbeit die sie uns gaben erledigten wir in Recordzeit und somit wurde es immer schwieriger für Mark, Ben und Ed Arbeit für uns zu finden. Am heutigen Morgen führte das dazu, dass wir einen Fußgängerüberweg malten. Tom und meine Wenigkeit stoppten und koordinierten die Autos, jeder an einer Seite unserer kleinen Baustelle, da wir jeweils eine Seite der Straße sperrten, bemalten, trocknen ließen und dann die andere Seite.
Danach hatten wir eine Wanderung um Devils Tower geplant. Wir wurden von einem interpretativen Ranger geführt der uns die Geschichte des Towers erzählte. Wir sahen die Park Crew, die auf einem Seek and Rescue Training waren mit ihrer Ausrüstung den Berg hinauf klettern.
Am Abend, den wir irgendwie erreichten indem wir uns Arbeit suchten um nicht total gelangweilt zu sein, fing ich an das Buch zu lesen, welches Svenja mir gegeben hatte. Meine eigenen Bücher hatte ich alle durch... Sylvia verbrachte in der Zwischenzeit ihre ganze Nacht damit ein Browsergame zu spielen.

Frühstück beim KOA Campingplatz....gar nicht mal so schlecht...danach Klettern wir mit einem Climbingranger auf den großen Felsbröcken vor dem Devils Tower. Er erklärt uns vieles über Klettern im Allgemeinen. Während die anderen zurück zum Campingplatz fahren bleiben ich und Tom am Devils tower und umrunden ihn, auf den Steinen kletternd....und danach kehren wir zum Campingplatz zurück...während die anderen sich nach Spearfish aufmachen genieße ich die Ruhe und Einsamkeit am Campingplatz...Ich schreibe Emails, Lese mein Buch in der Sonne, beobachte eine große Schlange, die sich im Gras schlängelt. Für morgen hatten wir den Wasserpark geplant...worauf ich nicht wirklich Lust habe...
Am Abend gibt es einen Liederabend von der ersten Frau die Devils Tower komplett geklettert war. Danach stehen wir in einem Kreis herum und unterhalten uns über unseren ersten Kuss und unser peinlichstes Erlebnis. Ich bin genervt von der Gruppe und frage mich ob das meine Schuld ist weil ich meine Einstellung zu den Menschen wieder geändert hatte?

Heute schlafe ich laaaaange aus....alle fahren wieder nach Spearfish und ich mache es mir vor dem Shop vor den toren von Devils Tower mit dem Laptop bequem. Ich checke meine Kreditkarte und stelle fest, dass ich genau 20 Dollar übrig habe...
Danach lernen ich ein wenig japanisch, wasche meine Wäsche und tippe die Zusammenfassung der ersten Woche am Devils Tower. Später kommen alle aus Spearfish zurück, es gibt Abendessen und wir spielen wieder Fußball und Norman kommt wieder vorbei.

Als ich am heutigen morgen erwache sind schon fast alle wach was daran liegt, dass es Johannas Geburtstag ist und sie ihr Zelt dekorieren wollten...leider war sie aber auch schon wach...
Wir wandern die Trails weil wir nichts besseres zu tun haben und verbessern ein paar der Wasserwalls. Danach gehen wir auf ein Feld und töten Pflanzen, welcher dort nichts zu suchen hatten...beides war eigentlich für einen vollen tag geplant und schon vor Lunch erledigt. Wir zelebrieren Johannas Geburtstag in den kleinen Häusern der Park Crew. Es gibt Soda und Kuchen. Ben, Carren und ich spielen Frisbie im Regen und irgendwann am späten Abend fahren wir zurück zu unseren Zelten. Ich bleibe ein wenig im Van um Musik zu hören während die anderen in ihren zelten verschwinden. Irgendwann fängt Anne laut an zu schreien...danach zu lachen...dann wieder zu schreien und so weiter. Wie ich erfuhr war eine große Schlange unter ihrem Zelt weshalb sie dann auch im Van schlief.

Am nächsten Morgen wurde ihr Zelt bei Seite gerückt. Am Abend gab es Kuchen weil uns Norman nach Hullet einlud. Ansonsten passierte nicht wirklich viel...

Heute wandern wir alle Trails...einmal vor dem BBQ, dass die TrailCrew für uns organisiert, dann noch einmal mit Mark, Ed und Ben nach dem zweistündigen BBQ während welchem wir auch Geschenke bekamen...Am Abend blieben ich und Tom bis um ein Uhr nachts wach. Wir saßen um das Toilettenhäuschen dessenVordach uns schutz vor dem starken regen bot und unterhielten uns. Wir haben eine erstaunlich ähnliche Ansicht über eine erstaunlich große Anzahl von Dingen.

Am Mittwoch arbeiten wir für eine Stunde an der Stelle, die Mark uns am Tag zuvor gezeigt hatte und wanderten dann wieder den red Beds Trail...danach gingen wir für einige Stunden Kaffee trinken. Als Matt uns wieder abholen kam sagte er, wir dürften unsere Zelte heute schon abbauen und in der Garage eines der Häuser trocknen lassen, wo wir auch schlafen würden...wir alle waren begeistert...denn das hieß duschen und kostenloses Wäsche waschen...
Wir alle saßen beisammen und Ben und Tom spielten Gitarre.

Am nächsten Morgen sagen wir auf Wiedersehen und machen uns auf die lange Heimreise. Wir stoppen in Denver, spielen Billard und sehen uns eine Magieshow an. Die Bar ist wirklich cool....genau wie die Nacht, ich fröstle ein wenig und am Morgen ist mein Schlafsack vom Tau durchnässt. Die nächsten Tage verlaufen alle gleich..wir stoppen an gewissen Stellen um Gas, Kaffe, Soda zu kaufen oder einfach um Zeit zu verplempern. Wir setzten peter ab, der nach San Francisco fliegen wird und dort seine Off-Tage verbringt.
Am Samstag mittag kamen wir in Flagstaff an.

Heute ist Dienstag und morgen fahre ich für acht Tage nach zion zu meinem ersten Backcountry Projekt, darauf freue ich mich schon.
Für heute habe ich nichts weiter geplant außer diesen Bericht zu beenden, Briefe zu schreiben und die Bilder hoch zu laden.
Die letzten tage habe ich mich für mien Studium in berlin beworben und mit Dustin telefoniert.
Gestern Abend hatten wir ein BBQ für welches ich vorher einen Aushang in jedem ACE Haus gemacht hatte was dazu führte, dass wir am Ende 40 Leute waren....von denen ich vllt 10 kannte...ich fühle mich wieder wie Anfang Januar weil ich keinen mehr kenne und bin froh bald zu verschwinden...
Für das BBQ habe ich eine Pinata gebaut...das war ein herlicher Spaß und ich werde mal sehen ob ich Fotos besorgen kann.

Soweit so gut....das wars nun erstmal von mir... achja Wyoming verging wie im Fluge...und im Großen und Ganzen habe ich es sehr genossen! Jetzt sind es nurnoch 32 Tage....
Ohja und ich habe die Tage nicht nummeriert damit ihr merkt wie verwirrend es ist solang auf einem Projekt zu sein weil man die Tage aus den Augen verliert....