![]() |
| Antilope Canyon |
Heute Morgen bin ich von alleine aufgewacht...um 7.30 am, der Wecker sollte eine Stunde später klingeln, doch ich nahm ihm seine Daseinsberechtigung, indem ich nicht auf ihn wartete und direkt aufstand...später am Tag hatte ich deswegen ein schlechtes Gewissen.
Ich stand also auf und kochte mir meinen Kaffee und setzte mich mit meinem Computer auf den Balkon. Ich chattete ein wenig mit Dustin, Laura und Patrick...sie waren die einzigen, die zu dieser Zeit online waren...Glückspilze.
Danach machte ich mich an das Packen meiner Sieben Sachen und verabschiedete mich von Young Ming. Dann waren auch schon Lionell und Emelie mit dem Auto da. Wie wir feststellen mussten war es ein für sechs Personen recht kleines Auto...und anscheinend hatten die Konstrukteure nicht damit gerechnet, dass diese sechs Personen Gepäck haben würden...es gab nur einen mini kleinen Kofferraum. Ich nutze meine über Jahre gesammelten Erfahrungen mit dem Packen vieler Dinge in wenig Raum. Ich brachte „alles“ im Auto unter (wobei „alles“ in diesem Fall definiert ist durch „alles was wir mitnehmen wollten“ minus drei Zelte, Wechselkleidung mit Ausnahme von Unterwäsche und einige andere nicht so wichtige Utensilien). Emelie, Imke und ich würden also im Freien schlafen...und dann ging es auch schon los...naja nicht wirklich...wir mussten nach 120 Metern umkehren um Imkes Essen zu holen...aber dann ging es wirklich endlich los....mit konstant 12-35 Meilen pro Stunde über dem Speedlimit sausten wir in Richtung Page.... nach zwei Stunden, die ich damit verbrachte, mich mit Hiro zu unterhalten und die Landschaft, welche wir durchquerten zu genießen...stoppte uns die Polizei...12 Meilen pro Stunde über dem Speedlimit....Die zehn Minuten, die der Polizist in seinem Auto verbrachte, nachdem er Emelies Führerschein entgegen genommen hatte, spekulierten wir über die Konsequenzen. Am Ende kam ein recht verwirrter Polizist zurück, der einige Hilfe benötigte...Emelie wohnt in einem kleinen Dorf in Frankreich...ohne Hausnummern...somit fand er die Straße nicht...am Ende blieb es bei einer Verwarnung und Emelies Beteuerung langsamer zu fahren, was sie anscheinend nach zwanzig Minuten vergessen zu haben schien. Am Mittag erreichten wir Antilope Canyon. Unsere Versuche, gratis den Park zu betreten indem wir unsere ACE Mitgliedschaft erwähnten, scheiterten, was aber nicht weiter schlimm war. Fünfundzwanzig Dollar ist ein recht geringer Preis für eine ganze Stunde des Staunens und Bewunderns. Die hauptsächliche Konversation bestand aus dem abwechselndem hauchen eines „Amazing“ oder eines „Awesome“. Der Antilope Canyon ist ein durch Wasser geschaffener Canyon, der sich durch die Wüste, südlich von Page zieht. Er ist komplett unterirdisch und man betritt ihn durch einen kleinen Eingang. Ich denke die Bilder sollten euch einen kleinen Eindruck dessen verschaffen, was ich dort zu sehen bekam. Als wir wieder aus dem Canyon stiegen hatte ich 230 Fotos gemacht. Danach machten wir uns auf den Weg zu Walmart um das Abendessen zu kaufen. Mein Vorschlag gemeinsam alles zu kaufen und am Ende den Preis zu teilen wurde von allen gut aufgenommen. Wir kauften Pizza um diese über dem Feuer zu „braten“, Brot und Donuts für den nächsten Morgen und Feuerholz. Während wir einkauften behielten wir das Platzproblem, welches wir im Auto haben würden, wenn wir zu viel kauften, stets im Hinterkopf.
![]() |
| Lake Powell |
Dann ging es zu Lake Powell, wo wir zu campen planten. Dort erwartete uns eine Zollzone...wir drehten um und fuhren zum Besucherzentrum. Nachdem wir erfuhren, dass wir voll zu zahlen haben würden...und das es keine Kontrollen gab...entschieden wir uns den 100%-ACE-Rabatt in Anspruch zu nehmen. Der Campingplatz war wunderschön und wir fanden eine Menge Feuerholz neben der Feuerstelle. Die Atmosphäre war super schön...endlich wieder ein Lagerfeuer....die Pizza war...nicht soooo gut...der Boden war fast verbrannt und der Belag war noch kalt...verglichen mit dem Essen auf den Projekten war es garnicht so schlecht...
Zum Glück hatten wir auf Chips gekauft...während es dunkel wurde aßen wir also Chips und genossen die wärme des Feuers. Wir schmissen eine Menge Holz auf die kleine Flamme, die wir für unsere Pizza benutzt hatten um diese nicht vollends zu verbrennen. Einige Stunden saßen wir so um das Feuer und unterhielten uns über alles Mögliche und machten die Pläne für den nächsten Tag. Die andere begannen damit ihren Rotwein und Whiskey zu trinken. Dann packten wir alle unsere Isomatten und Schlafsäcke aus und legten uns ums Feuer...es war so warm....für die anderen....der Wind, welcher recht stark war, fegte durch meinen Schlafsack, dessen Reißverschluss kaputt war/ist...glücklicherweise fand ich während der Nacht eine Möglichkeit meine Füße so im Schlafsack zu verkeilen, ohne dabei aus dem Fliesleiner zu entgleiten, dass kaum Wind hindurch kam...mitten in der Nacht weckte mich das Verlangen, meine Blase zu erleichtern....ich wartete damit, diesem Verlangen nachzugeben so lange es denn möglich war, da ich die Konsequenzen kannte...als es nicht mehr zu ändern war hieß es: raus aus dem Schlafsack und in die Kälte....Pinkel....zurück in den Schlafsack...es dauerte eine halbe Stunde, bis mir wieder einigermaßen warm war. Die Temperatur in dieser Nacht schwankte zwischen Null und minus Zwei Grad Celsius. Nun zu dem Grund, weshalb ich meine Pinkelaktion erwähne...bevor ich wieder einschlief hörte ich die Coyoten in der Ferne hören...es waren mehrere, die einander zu antworten schienen...das Heulen der Coyoten war unglaublich beruhigend und so schlief ich mit einem Lächeln wieder ein.
Ich schlief mit dem Gesicht zu Sonnenaufgang...als ich erwachte, begann der Himmel sich orange und rot zu färben...ich beschloss, dass es möglich sei noch ein wenig zu schlafen...ich erwachte pünktlich, als die Sonne begann über die Spitze der hinter Lake Powell gelegenen Berge zu klettern.. ich sah ihr eine halbe Stunde dabei zu, wie sie langsam doch stetig ihren Weg fortsetzte, bis ich wieder ein schlief. Als ich zum dritten Mal erwachte schien die Sonne bereits hoch am Himmel, es war neun Uhr. Eigentlich hätten wir die Zelte gar nicht gebraucht, da alle unter dem großen, dem Himmelszelt schliefen. Vermutlich wegen des Gespräches, dass Emelie, Imke und Ich während der ganzen Fahrt darüber führten, dass nur Weicheier Zelte benötigten.
Wir frühstückten..es gab Orangensaft, Donuts, Brötchen, Marmelade, Philadephia und Schinken. Wir genossen die Sonne, welche, so schien es mir, beweisen wollte, dass die die kalte Nacht aus unseren Köpfen vertreiben könne. Nach dem Frühstück packte ich wieder alles ein und brauchte diesmal sogar noch weniger Platz um „alles“ zu verstauen.
![]() |
| Horseshoe bend overlook |
Dann ging es auch schon los...heute würde uns der Weg bis zum Brice Canyon führen....das erste Mal stoppten wir nach zwanzig Minuten um uns einen Kaffee zu besorgen....eine halbe Stunde später erreichten wir den „Horseshoe bend overlook“. Der Name spricht eigentlich für sich selbst. An dieser Stelle macht der Colorado River eine Schleife in der Form eines Hufeisens. Der Aussichtspunkt war unglaublich beeindruckend und wir wandert ein wenig direkt entlang der ungesicherten Klippe. Wir sahen um die hunderttausend Eidechsen in den zwanzig Minuten die wir dort verbrachten.
![]() |
| Pink Coral Sand Dunes |
Das nächstes Ziel waren dann die „Coral Pink Sand Dunes“, wo wir nach eineinhalb Stunden ankamen. Diese Region war teilweise schneebedeckt, so wie alle Regionen, die wir in den nächsten Tagen besuchen würden und in welchen wir auch campen würden...
Die „Coral Pink San Dunes“ sind Dünen in der Mitte eines Tals und in der Mitte eines Waldes. Der Wind fegte uns um die Ohren und wir wanderten in die Mitte der Dünen. Diesmal erhielten wir unseren 100%-ACE-Rabatt indem wir einfach an der Straße stoppten, anstatt in die Zollzone zu fahren. Wir verloren den Weg auf unserem Rückweg, da all unsere Spuren vom Winde verweht waren. Zum Glück erinnerte ich mich an einen sehr prägnanten Baum auf dem hinweg und so fanden wir am Schluss doch zurück zum Auto, wo wir zu Mittag aßen. Danach planten wir den rest des Tages, weil wir noch Zeit hatten...den 100%-ACE-Rabatt gab es im Brice Canyon erst ab fünf pm...da würde der Arbeitstag der Ranger enden...
![]() |
| Red Rock Canyon |
Wir fuhren also in Richtung Brice Canyon und stoppten am Red Canyon...dort starteten wir zu einem kurzen Wandertripp...da dieser nicht befriedigend war, beschlossen wir einige ACE-Regeln zu brechen...und so kletterten und sprangen wir die sechzig Meter bis zum Gipfelplateau des Red Rocks. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick über den Red Canyon. Nachdem wir diese Aussichten eine gewisse Zeit genossen hatten kletterten, rutschten und stolperten wir wieder zurück. Die losen Steine, das Eis und der Schnee machten es nicht wirklich einfacher...aber zumindest schneller...
Zurück im Auto entschieden wir Abendessen zu gehen....fast food... Also ging es sieben Meilen zurück in einen kleine Stadt...mittlerweile war es fünf Uhr neunzehn, wir konnten also nach dem Essen problemlos zum Brice Canyon fahren. Wir entschlossen und, nachdem wir alle Möglichkeiten in Betracht gezogen hatten, für Pizza.
Im Supermarkt kauften wir, als wir wieder aus der Pizzeria entkommen waren, Marmelade und Brot für das Frühstück. Da es bereits zu dieser Zeit Schweinekalt war, beschlossen wir erst noch einen Kaffee trinken zu gehen und dann in die Kälte des Brice Canyons zu fahren... wir kassierten missbilligende Blicke für unser europäisches Verhalten... Sitzen ohne Essen... ein Getränk für eine Stunde... Unverschämtheit...
Es war dunkel, als wir die Zollstation passierten und natürlich war sie bereits geschlossen...als wir dann auf dem Campingplatz ankamen und all den Schnee sahen, beschlossen Emelie, Imke, Hiro und Ich im Auto zu schlafen...lieber ein warmes Weichei als ein kalter Held... und es war warm im Auto...und stinkig...
![]() |
| Brice Canyon |
Da wir den Sonnenaufgang sehen wollten klingelte der Wecker um 5.45 am...aufgestanden bin ich dann um 6.45 am mit den anderen...dann wurde rasend schnell gepackt und ab zum Sonnenaufgangsaussichtspunkt (wow...5 „s“...). Das Frühstück nahmen wir einfach mit um dann dort zu frühstücken...gerade noch rechtzeitig kamen wir dort an...der Sonnenaufgang war wunderschön und wir genossen ihn und unser Frühstück... der Plan, den wir dann auch verwirklichten, bestand darin, bis zum Ende des Parks zu fahren und von dort jeden Aussichtspunkt bis zum Eingang abzuarbeiten... Der letzte Aussichtspunkt hieß „Sunset-View“. Von dort aus führte ein Trail durch die Hoodoos, bis zum Boden des Canyony und wieder zurück....es war unbeschreiblich und viel beeindruckender als die Sicht von den Plateaus. Hoodoos leitet sich von Voodoo hab und beschreibt die für den Brice Canyon typische Steinformation, welche ihr auf den Bildern sehen könnt. (Wie gesagt es ist unbeschreiblich). Der Weg aus dem Park hinaus führten uns am „Fairyland View Point“ vorbei, die Straße dorthin war leider wegen des vielen Schnees geschlossen. Also machten wir uns auf den Weg zum Grand Canyon. Wir hielten zum ersten mal an einer Tankstelle wo wir Kaffee und Benzin tankten...das nächste Zwischenziel war ein Wasserfall von dem Emelie gehört hatte und welcher auf unserem Weg lag....Naja Wasserfall trifft nicht ganz das, was wir sahen...es war mehr ein Gerinnsel, welches an einem Punkt von einem Fels tropfte... die Enttäuschung über diesen Wasserfall war jedoch wie weggewischt als wir zu der auf diesem Trail liegenden Mossy Grotte kamen...dort fanden wir riesige Eiszapfen, welche für das ganze Jahr dort zu finden sein werden.
![]() |
| Mossy Cave |
Zurück am Auto machten wir den Plan für den restlichen Tag...vorausschauende Planung ist für den Arsch...geplant wird, wenn die Notwendigkeit besteht und spontan! Der Plan lautete: zuerst zu einem versteinerten Wald und dann zurück nach Lake Powell um dort in einer warmen Umgebung mit dem üblichen 100%-ACE-Rabatt zu campen. Da Page 6000 Fuß tiefer liegt als Brice Canyon würde es dort viel wärmer sein. Der Weg zum versteinerten Wald verging wie im Fluge...ich döste die meiste Zeit....leider war der Park geschlossen, da zu viel Schnee lag und der Trail unbegehbar war... immerhin sparten wir die sechs Dollar Eintritt und konnten trotzdem ein wenig sehen, da die Ranger Teile der versteinerten Bäume zum Campingplatz gebracht hatten. Die nette Rangerin, mit der wir uns unterhielten erzählte uns, dass der Trail von einer ACE-Crew gebaut worden war und reit uns zudem davon ab die Route zu nehmen, welche wir für den Rückweg gewählt hatten, was natürlich nicht dazu führte, dass wir sie nicht nahmen. Immerhin sahen wir eine Herde Rehe nahe des Rundgangs...
![]() |
| Arch |
Das nächste Ziel war ein „Arch“...dieser Lag auf Straße, welche nicht wirklich die Bezeichnung Straße verdiente und von welcher uns die Rangerin abgeraten hatte. Einen Zwischenstop legten wir an Chimmeny Rock ein, welcher mitten auf einer Kuhweide lag.
Der/das „Arch“ war unglaublich beeindruckend und ich und Lionell machten uns auf den Weg zu einem etwas weiter entfernten Felsen, da wir die Hoffnung hatten dort Indianerzeichungen zu finden...leider fanden wir Nichts...davon aber eine ganze Menge.
Die Straße, der wir folgten bot wunderschöne Aussichten und hielt uns wach, da jede Sekunde mit einem Schlagloch zu rechnen war.
Als wir in Lake Powell ankamen, setzten wir Lionell und Johan ab, welche Feuerholz sammeln und ein Feuer entzünden sollten und fuhren dann nach Page um Abendessen zu kaufen.
Nach eineinhalb Stunden waren wir vom Einkaufen zurück und das Feuer brannte. Wir grillten Hot Dogs. Dann machte sich Emelie mit dem Auto auf den Weg um Holz zu finden... in Wahrheit ging sie den Vierradantreib in den Dünen testen...wie das breite Lächeln in ihrem Gesicht zeigte, als sie zurück kam, genoss sie es...da wir allerdings immer noch kein Feuerholz hatten fuhren Lionell und Johan los... sie kamen mit einem Stapel Holz, welcher einem Zaun sehr ähnelte, und dem Satz „Fragt nicht woher wir das haben“ zum Feuer zurück... wie wir nach mehrmaligem Fragen erfuhren, hatten die beiden einen Teil eines Zaunes einer Pizzeria des nächsten Campingplatzes abgerissen...
Gegen zwölf schlief ich ein...mit Jacke und Hose...ich wollte nicht wieder frieren...
Am nächsten Morgen waren wir pünktlich zum Sonnenaufgang wach, es war wieder wunderschön, wie die Sonne den See in ihr Licht tauchte und der Himmel war wolkenlos...und nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Packen des Autos ging es um 8 am los zum Grand Canyon. Die Fahrt verbrachte ich mit dem Bestaunen der Landschaft. Wir stoppten für Benzin und Kaffee und ein zweites Mal an einem Aussichtspunkt...der Canyon, der sich vor uns erstreckte, gab eine leise Ahnung von dem was uns erwarten würde und war unglaublich beeindruckend. Ich habe bereits 440 Fotos gemacht...
![]() |
| Grand Canyon |
Der Eintritt in den Grand Canyon National Park ist für ACE-Mitglieder frei... Der erste Blick den wir, von der Straße aus, vom Grand Canyon erhaschen konnten war bereits unglaublich beeindruckend. Die Ausmaße sind kaum vorstellbar und durch die Bilder nicht annähernd darstellbar. Sie zeigen bloß kleinen Ausschnitte dessen, was sich da vor den Augen derer, die das Glück haben diesen Ort besuchen zu können, erstreckt. Da wir nicht genügend Zeit hatten um alles zu sehen, mussten wir uns entscheiden...entweder in den Canyon wandern...oder vom Plateau aus alles ansehen...die Mehrheit war für die Plateaus und so beschlossen Johan und Ich, dass wir wieder kommen würden um den Weg in den Canyon zu wandern....Wir nahmen das freie Shuttel und fuhren zu westlichsten Aussichtspunkt. Von dort aus wanderten wir über den South Rim, einen Trail der sich entlang der gesamten Südseite des Grand Canyons erstreckt, zurück zum Ausgangspunkt. Die Aussichten auf diesem Trail waren viel besser als die an den Touristenpunkten...außerdem war es unglaublich ruhig...uns begegneten vielleicht zehn andere Wanderer auf unserem Weg ansonsten waren wir alleine...Der Trail führten in einem Abstand von 0-10 Zentimeter am Rand der Klippe entlang....ein Hauch vom Nichts trennte uns von einem über tausend Meter tiefem Fall. Das Abendessen hatten wir, nach einem enttäuschenden Sonnenuntergang voller dunkler Wolken, in einem Restaurant...es war ganz okay...auch wenn die grüne Substanz, die am Boden meiner Spagetti Pesto zurück blieb mir ein wenig Unbehagen bereitete...sie war flüssig wie Öl und grüner als jede Wiese...
Danach fuhren wir zum Campingplatz. Wie erwartet konnten wir den 100%-ACE-Rabatt nutzen da kein ranger mehr arbeitete. Wir machten Feuer, unterhielten uns und gingen dann recht schnell schlafen.
Am Morgen, als ich erwachte...nach der ersten Nacht in der ich nicht gefroren hatte, da es erstaunlich warm war... hatten die anderen schon gefrühstückt und wir machten uns wieder auf den Weg...der Tag startete gut, da wir am ersten Aussichtspunkt bereits drei Kondore beobachten konnten. Danach ging es weiter zum Yaki Point, von dem aus wir eine kurze Wanderung in den Canyon unternahmen...danach zwei weitere Trips und zurück nach Flagstaff...
Hier erwartete uns eine schlechte Nachricht...wir haben Insekten im Mädchenzimmer...deshalb wurde dort Gift gesprüht und wir konnten nicht duschen...helena, die nicht wusste, dass das Gift durch die Tür ins Badezimmer kommen würde, hatte geduscht und danach direkt zu erbrechen begonnen...das wollte keiner von uns versuchen...
Ich verbrachte den Rest des Tages in Cedar 2 weil mein Haus mich zum Wahnsinn trieb...
Imke die während des Trips bewiesen hatte, dass sie eine verzogene, egozentrische, nervige Mistkuh ist, hatte meinen Computer zum abstürzen gebracht und ist dann in ihren Raum gegangen ohne ein Wort zu sagen...es kostete mich 30 Minuten, ihn wieder hinzubekommen...die Konsequenzen ist, dass ich nun wieder ein Passwort auf dem Computer habe und ich gefragt werden muss, wenn der Computer benutzt wird....beim zweiten Mal kam ich zurück ins Haus und Imke fragte mich, ob es okay sei mein Popcorn zu machen...ich bejahte und durfte feststellen, dass sie ohnehin schon angefangen hatte und überhaupt nicht gefragt hätte, wenn ich nicht zufällig ins Haus gekommen wäre...FUCKING ANNOYING SELFISH BITCH! Jetzt werde ich einen Brief schreiben und dann schlafen gehen....dann geht es morgen nach St. George.
Achja insgesamt haben wir 154 Dollar durch den 100%-ACE-Rabatt gespart.
Okay....jetzt habe ich endlich alle Bilder hoch geladen...jetzt ist es 5 am...das heißt ich werde heute nicht mehr schlafen gehen...in einer halben Stunde stehen die anderen auf und in zwei Stunden geht es zum Projekt..4-5 Stunde Fahrt, dass reicht zum schlafen und gearbeitet wird morgen sowieso nicht.










Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen