Dienstag, 28. April 2009

Off-Days

Auf persönlichen Wunsch der Großmutter

Ich


Piss shit fuck motherfucker!

Okay..ich versuche mal die letzten Tage so gut wie möglich zusammen zu fassen. Wie ich bereits berichtet hatte, hatte Markus einen grandiosen Abgang....aber das war nicht das einzige was an diesen Off-Tagen vor sich ging... ACE verlor fünftausend Dollar weil eine Crew die Leihautos geschrottet hat....Kazuko, eine der Hauptverantwortlichen, schlief auf der Toilette einer Kneipe ein und wurde dort vergessen...am Morgen kam sie dann frei als die Kneipe öffnete...Tom ein Scotte und netter Kerl war im Wald südlich von Flagstaff campen....Samstag morgen ging er zum Frühstück...er nahm seine Gitarre mit und die Bedienung fragte ihn ob er ein wenig spielen könnte...er genoss die Aufmerksamkeit und spielte für fast eine Stunde...als er zu seinem Zelt zurück kommt sieht er Feuerwehrleute die ein 1000m² großes Waldfeuer zu löschen versuchten...ausgelöst durch sein Lagerfeuer....er wurde aus ACE geschmissen und muss am folgenden Montag ins Gericht.... morgen wird er hier vorbei kommen, ich habe ihn eingeladen...um zu sehen wie es ihm geht...

Mein nächstes Projekt ist Grand Canyon Trails...wieder einmal....am Anfang war ich begeistert weil meine Gruppe unglaublich gut war....wie sich jetzt aber heraus gestellt hat, haben 2 Leute getauscht und Tom ist wegen des Feuers raus...womit eine mittelmäßige Crew übrig bleibt... aber was solls ich werde es genießen so wie meine ganze Zeit hier...ich bin einfach zu positiv um mir das versauen zu lassen...

So nun fehlt nur noch ein Bericht über das Wochenende...über mein „klärendes“ Gespräch....allein die Tatsache, dass ich diesen Bericht bis auf den Schluss aufgeschoben habe sollte den Großteil des Ergebnisses widerspiegeln...Ich hab wohl einfach kein Glück in der Wahl...vielleicht bin ich in der Hinsicht einfach unfähig... nun ja ich werde mich gegen alle Logik und eigene wie fremde Erfahrung selbstverständlich zum Deppen machen, ganz einfach weil es zu meinem Leben dazu gehört mich von Zeit zu Zeit selbst zu erniedrigen...sonst geht es mir einfach zu gut und ich werde zu selbstsicher... (Und ja das ist ein abartige Form von Sarkasmus)

Ich vermisse euch alle unglaublich, besonders seitdem die letzten guten Freunde mich hier verlassen haben...aber es sind ja nur noch 74 Tage...

Freitag, 24. April 2009

An Awesome Crew

Grand Canyon

Grand Canyon, Break view


1st day

Wie ich feststelle, als der Van am Morgen des Mittwochs am Cedar Haus ankommt habe ich eine fantastische Crew...die ersten zwei Stunden verbringen wir damit uns über unsere Off-Tage zu unterhalten...als wir im Grand Canyon ankommen schneit es...und nicht ein wenig Schnee, es war ein ganzer Schneesturm und richtig kalt....wir fuhren ein wenig umher um alles zu organisieren....Als wir dann die Zelte aufbauten, schneite es nur noch ein wenig, war aber unglaublich kalt. Danach machten wir unser Lunch und fuhren zur Trail Crew Basis wo wir ein Sicherheitstraining mit Shane, Lameis Freund, hatten. Dieses dauerte fast eine halbe Stunde und schon war es zwölf....nach einer langen Mittagspause fuhren wir dann zum South Kaibab Trailhaed. Es war kalt, windig und verschneit...wir wanderten zu dem Platz an dem die Werkzeuge hätten liegen sollen...irgendwie waren sie jedoch verschwunden....also wanderten wir wieder aus dem Canyon und besorgten dann die Werkzeuge....wir mussten sie zum Glück nicht gleich runter tragen.....
Danach ging es zurück zum Camp wo es Abendessen gab und dann machten wir uns auf zum Recreation Center...einem Fitnesscenter mit großem, warmen Aufenthaltsraum....dort hatten wir einen warmen Cacao und ich las die Zeitung...
Danach ging es zurück zum Camp wo das WAL Tent auf uns wartete....ein Army Tent mit integriertem Ofen...natürlich war es schön warm und John, Markus und ich unterhielten uns bis um halb Elf über Politik, Zukunft, Ex-Freundinnen und die eigene Vergangenheit...
Danach ging es ins Bettchen...wie ich feststellen musste hatte ich mein Kissen vergessen...und auch keine Kopflampe, weil ich diese Markus lieh...


2nd day

Der Morgen beginnt, wie so oft, mit dem Klingeln des Weckers und der Feststellung, dass es schweinekalt ist...es war eine blöde Idee die Jacke zu Hause zu lassen....Sonne und Wolken wechseln sich an diesem morgen ab....ich arbeite....wen wundert es noch...mit dem Presslufthammer, nachdem wir alle Werkzeuge in den Canyon gebracht hatten....die Arbeit ist recht simpel...wir säubern die Abflüsse und schaufeln den Dreck auf den Trail...dadurch werden die recht großen Stufen kleiner....im optimalen Fall wird aus den Stufen ein durchgängiger Trail....wir arbeiten auf dem South Kaibab bis um als vier und wandern dann zurück...es wird wie es mir scheint immer kälter....am Abend fahren wir ins I Max und sehen uns den Grand Canyon Film an....die Geschichte ist recht...spärlich...erzählt und die Bilder unfassbar beeindruckend....als wie das Kino nach 30 Minuten wieder verlassen hat es wieder angefangen heftig zu schneien....was uns wieder in das Wal Tent zwang woMarkus, John, Michael, Katy und ich bis um halb Elf aus harrten.... diesmal bezog sich das Gespräch auf Sex, Scheiße und das Wetter...,muss an einem der beiden neuen liegen.....
Die folgende Nacht war unglaublich kalt!


3rd day

Wie nach der kalten Nacht zu erwarten war, war der Morgen wirklich kalt...es gab Cornflakes mit teilweise gefrorener Milch zum Frühstück! Das Gespräch während des Frühstücks dreht sich, mal wieder, um meine spärliche Bekleidung...außer mir hat jeder mindestens 2 Extrapullover über gestreift....als die Sonne aufging verbreitete sie gleich eine angenehme Wärme....
Heute habe ich eine Schaufel und zwei Eimer...der Job ist denkbar einfach und ermüdend....Erde in Eimer...Eimer den Trail hoch oder runter schleppen und zurück zur Schaufel....
Dieser Tag soll in die Geschichte eingehe als der Tag mit dem ersten blöden Kommentar eines Touristen...
Gestoppt haben wir die Arbeit um Viertel nach Drei und hatten dann einen langen, anstrengenden Weg vor uns...nach dem Dinner erfuhr ich zum ersten Mal, was eine Bumb.Line war....jeder Stellt sich in eine Reihe und dann wir gespült...wenn ge-bumb-ed wird, wird eine Position aufgerückt, so dass jeder zum Spülen kommt! Danach ging es wieder zum Recreation Center....und danach zurück ins Wal Tent, diesmal mit einer recht großen Gruppe an Leuten.


4th day

Heute arbeiten wir weiter unten am Trail, was neue Aussichten und einen längeren Rückweg bedeutet....die Arbeit wird härter...vor allem weil ich von Tag zu Tag müder werde...an diesem Tag ändert sich das Wetter..es wird richtig warm, trotz eines kühlen Windes, und sonnig...Mit einigen anderen sitze ich nach der Arbeit dann wieder extrem müde im Wal Tent...später schaut Pat der Supervisor von Crec einer anderen Conservationorganisation mal kurz rein und unterheilt sich mit uns....wie immer bleiben John, Markus und ich als letzte übrig...wir alle sind müde!


5th day

Der Tag beginnt warm auf dem ACE Campingplatz im Grand Canyon. Nach und nach klettern alle Volunteere, die unter der Führung von Lamei, die hier ihre Arbeit zu verrichten hatten aus ihren Zelten. Noch wussten sie nicht, dass ihnen ein heißer Tag bevor stand.Während der Arbeit schleppte ein Volunteer mit dem Namen Joschka jeweils zwei Eimer voller Erde von dem Ort an dem er sie voll schaufelte bis hin zu dem Punkt an dem Kathy stand, bereit sie auf dem Trail zu verteilen. Die Folgen einer solchen Arbeit, wenn sie über den ganzen Tag hin verrichtet wird ist recht absehbar...der Volunteer fühlte sich am Ende total erschöpft und hatte Probleme den Trailhead in der Hitze zu erklimmen. Zurück am Camp machte sich John daran, das Abendessen vorzubereiten....nach diesem fuhr der Großteil der Volunteers zum Recreation Center, wo der Volunteer Joschka sich die Comics vornahm. Sie waren das einzige, was sein müdes Hirn verdauen konnte. Als die ausgerückten Volunteers zurück zu ihrem Camp kamen, fanden sie neben John und Ane, die zurück geblieben waren auch Nick in ihrem Waltent wieder...Nick war Mitglied der Crec Crew, die ebenfalls auf dem Campingplatz campte... Nick erzählte die tragische Geschichte seines Lebens, wie er im Gefängnis landete ohne ein Verbrechen begangen zu haben, wie er Drogen nahm und auf der Straße lebte und all das...wie sich heraus stellen würde Aufgrund eines nicht funktionierenden Systems.


6th day

Die Arbeit unterschied sich heute nicht viel von der der letzten Tage...so wie auch die Sonne, die heiß war....vor der Arbeit kündigte Lamei an, dass wir am Abend Eiscrem bekommen würden, wenn wir bereit wären, sie mit der Crec Crew zu teilen....natürlich stimmten wir alle zu, was dazu führte, dass wir am Ende des Tages alle gemeinsam um das Lagerfeuer saßen und uns mehr oder weniger unterhielten...nach einer Stunde verzogen Markus, Michael, Nick, John und ich uns ins Waltent da wir alle der Meinung waren, es sei recht sinnfrei sich zwei Tage bevor sich unsere Wege für immer trennen würden anzufreunden...


7th day

Die Arbeit war wieder die gleiche....beim Wandern mussten wir die Werkzeuge aus dem Canyon tragen und einer der intelligenteren Wanderer fragte mich, als ich mit meinen zwei Schaufeln an ihm vorbei kam, ob wir im Canyon gearbeitet hatten...ich antwortete:“ Nein ich wandere immer mit zwei Schaufeln“, und ging einfach weiter! Am Abend gingen wir zum BBQ zu Tims Haus wo wir auch die Crec crew wieder trafen....wir spielten Fußball und genoßen unseren letzten Tag

Jetzt ist es bereits Freitag und ich bin verwirrt...das hat gleich zwei Gründe...zum einen habe ich die letzten zwei Tage nur drei Stunden geschlafen und zum anderen ahbe ich mich wie es aussieht verliebt...blöder Frühling.

Achja und um die Geschichte der Off Tage fertig zu erzählen: Markus wurde am Mittwoch von der Polizei nach Hause gebracht...er war betrunken und ist in das falsche Haus gelaufen...der Hausbesitzer, der dachte er sei ein Einbrecher richtete seine Waffe auf ihn und befahl ihm, sich hin zu legen....er tat wie ihm befohlen und die Polizei führte ihn ab...er erklärte die Sachlage und zeigte, da er die Adresse der Cedar Häuser nicht kannte, die ACE Karte...somit fuhr ihn die Polizei zum Office...wo niemand war....somit riefen sie Matt Roberts an, welcher ihnen die Adresse gab... sie brachten Markus zu seinem Haus und machten ihm klar, dass sollten sie ihn auf der Starße sehen, er im Gefängniss aufwachen würde....

Nächste Woche gehe ich wieder zum Grand Canyon....wieder mit einer super Crew...das wird wirklich gut...hoffe ich.... am Sonntag werde ich mit Anna reden, wenn sie vom Road Trip wieder kommt und danach ist meine Verwirrung hoffentlich weg...

Dienstag, 14. April 2009

Iron, like a lion in Zion

Zion



Back in Zion

1st day

Während der Fahrt, auf der Strecke die ich mittlerweile fast auswendig kenne, habe ich größtenteils geschlafen. Als wir in Zion ankamen wurden wir damit überrascht, dass auch am heutigen Tage Arbeit auf uns wartete. Also bauten wir die Zelte auf und fuhren dann zur Rangerzentrale wo wir erfuhren, dass wir irgendwelche Kartons für die Ranger von A nach B zu schleppen hatten...eine sehr interessante und definitiv unter den Aspekt „Conservation Work“ fallende Aufgabe...
Wie dem auch sei..nach einer Stunde kehrten wir zum Camp zurück, welches sich von dem der letzten Woche in den folgenden Aspekten unterschied: Wir hatten unsere Ruhe, da wir nicht auf dem normalen Campingplatz untergebracht waren. Wir hatten kein fließendes Wasser und die täglich gesäuberten Toiletten hatten wir gegen zwei Dixieklos eingetauscht...ganz klar eine Verbesserung... Während sich der Großteil der Volunteers ans vorbereiten des Abendessens und des Feuers machten, machten sich Matt, Leonie, Tom und ich auf den Weg zum Lager um dort die benötigten Zaunteile zu besorgen.
Während dieser Fahrt erzählte mir Matt, dass er mit Matt Roberts gesprochen und diesem gesagt hatte, dass er mich wieder in Zion haben möchte, da ich sehr viel technisches Geschick besitze. Auch wenn ich dieses Kompliment natürlich voll und ganz bejahe muss ich doch zugeben, dass das benötigte technische Geschick zum bauen eines derartigen Zaunes ebenfalls von einem sehr begabten Orang Utan hätte aufgebracht werden können....
Während des auf unsere Rückkehr folgenden Lagerfeuers lernte ich die neuen Volunteers besser kennen. Tom, ein Australier der in Schottland lebt ist ein recht netter, lustiger Kerl. Mary, ihr richtiger Name ist unaussprechlich, kommt aus Korea und wohnt im Nachbarhaus, sie kannte ich schon vorher. Thomas und Jonathan sind zwei Deutsche... Thomas ist recht still und sonderbar und Jonathan ist wie sich im Laufe der Woche herausstellen wird ein Arsch....


2nd day

Wie zuvor erwartet wollte keiner der anderen den Presslufthammer tragen....wie zuvor erwartet war ich der Dumme...wobei das nun sehr negativ klingt...wie vieles was ich schreibe...aber ich gehe davon aus, dass ihr mich gut genug kennt um zu wissen wie sehr ich es liebe mich sinnlos über Dinge zu beschweren die mir eigentlich egal sind und das ich miene Zeit hier gerade wegen dieser Dinge unglaublich genieße...also wie gesagt ich schleppte den Presslufthammer den ganzen Weg...bergauf, bergab, bergauf, bergab, bergauf und bergauf....ein spaßiges unterfangen....ACE ist bei weitem billiger als ein Fitnesscenter...
Während der Arbeit unterhalte ich mich mit Matt, der meint es wären zwei Supervisor für ein Fencing Projekt nötig um alle zu beschäftigen und er wüsste nicht was er diese Woche ohne mich machen würde.... im Groben hieß das, dass ich mit unterschiedlichen Leuten an einem Teil des Zaunes arbeitete während Matt mit dem Rest an einem anderen Teil arbeitete...der Tag verflog, wie jeder Tag an dem man etwas zu tun hatte... ich musste den Presslufthammer höher und höher den Berg hinauf schleppen, da der Boden immer schlechter wurde... wir arbeiteten nahe einem „Wash“, also einer Stelle an der das Wasser während starker Regenfälle abfließt... was bedeutete das die Erde locker und die Pfosten leicht wieder aus der Erde ziehbar (← ist das ein Wort?) waren....die einfachsten und fast einzige Lösung hieß: Wir drillen ein Loch in den Stein und setzten die Pfosten da rein...da ich der einzige war, der wusste wie man mit dem Presslufthammer zu arbeiten hatte...war das mein Job...
Als wir nach einem recht anstrengenden Tag wieder zurück kamen hatte Leonie bereits angefangen zu kochen...was wir alle sehr zu schätzen wussten...
Während des Lagerfeuers war es dann wieder Zeit für Rätsel...mittlerweile kenne ich den Großteil schon...
Als ich um halb zehn zu Bett gehe stelle ich fest, dass meine Knie weh tun...was ursprünglich vermutlich damit zusammen hängt, dass ich den Berg runter gesprungen bin....laufen ist einfach zu langweilig...


3rd day

Heute Morgen ist es warm und bewölkt. Die Fahrt zur Arbeit verbringe ich damit, ein wenig Schlaf zu bekommen...während des Safety-Meetings wiederholt Matt, dass es heute Regnen kann und er wiederholt die wichtigsten Regeln für ein Gewitter...schon während wir zu dem Platz wandern, an dem wir arbeiten werden, fängt es an zu regnen...der Regen wird immer stärker, je weiter wir uns vom Van entfernen...um zwölf Uhr stoppten wir die Arbeit...es hatte jetzt angefangen zu Donnern und zu Blitzen....der Weg zurück war recht unangenehm....die lose Erde wurde zu rutschigem Boden und die Sicherheit der Steine erwies sich als tückisch, da sie ebenfalls sehr rutschig wurden...während die anderen auf dem Pfad, der durch die letzten Crews getrampelt worden war, zurück liefen, suchte ich mir meinen eigenen Weg durch dieses unwegsame Gelände...ich sprang von Felsen zu Felsen und rannte die steilen Stellen hinunter um der Schwerkraft keine Chance zu geben zu erkennen, dass ich eigentlich rutschen müsste....als wir am Van ankommen ist fast jeder komplett dreckig...der rutschige Weg hatte viele dazu veranlasst sich, nachdem sie das dritte mal unfreiwillig gerutscht sind, auf den eigenen Hintern zu setzten und den Weg rutschend zurück zu legen....trotzdem war die Stimmung immer noch gut....an der Stelle, wo man verdrießliche Gesichter erwarten würde, standen lachende, sich gegenseitig Witze erzählende Volunteers.
Als wir uns mit dem Van auf den Weg machten, passierte was keiner von uns erwartete, jeder aber hätte sich denken können....die Van blieb stecken...die Antwort...raus aus dem Van und alle schieben... nach mehreren Anläufen war der Van dann endlich frei....nachdem wir zurück am Camp waren fuhren Matt und ich mit den ganzen Regenkleidern zur Rangerstation und hängten sie dort auf... dann füllten wir die Wasserkanister und fuhren zurück zum Camp....in der Zwischenzeit hatten die anderen Volunteers angefangen zu Kochen (Burger) und ein Feuer gestartet....die meisten Volunteers verabschiedeten sich bereits um sechs in ihre Betten...ich blieb bis um acht und war einer der letzten, der das Feuer aufgab....in meinem Zelt hörte ich Musik und las das Buch, welches Matt mir kurz zuvor gegeben hatte, eine Geschichte über einen Schwarzen, der in der Bronx auf wächst und seine Geschichte erzählt...ein recht gutes Buch...


4th day

Es ist kalt heute Morgen....und ich habe mich erkältet....Yuri, der es auch nicht so gut zu gehen scheint, bleibt im Camp zurück...während wir zu unserem Arbeitsplatz wandern klagt Marry über Atemprobleme...
Endlich beenden wir die Arbeit mit den Pfosten und können anfangen Draht zu arbeiten...am Ende des Tages sind wir fast fertig mit dem gesamten Abschnitt.....
Zurück im Camp sehe ich, als ich von der Toilette wieder komme, dass Marry zusammengebrochen ist, sie liegt jetzt auf dem Boden und weint und um sie herum stehen Matt und Laura mit Wasser...sie ist dehydriet...Wir packen sie mit einer Wärmflasche in den Van....Yuri hat in der Zeit schon gekocht und weil wir alle wollten, dass Marry sich hinlegt machte ich ihr Mittagessen für den nächsten Tag fertig, brachte es ihr und sagte ihr, sie solle sich hinlegen, was sie auch tat...
Während des Lagerfeuers unterhalten wir uns über Gerüchte und Tom erzählt uns, dass einer seiner Freunde in der Disco um betrunkene Mädchen abzuschleppen ihnen erzählt, Tom habe drei Nippel....sowas kann nur in England funktionieren....um neun uhr dreißig gehe ich ins Bett...


5th day

Heute beendeten wir endlich den Zaun.....ein einhalb Wochen....am gleichen Fleck...endlich würden wir weiter ziehen....natürlich bedeutet das auch, dass alle wieder raus geschleppt werden musste.... Ich buckelte also den Presslufthammer und machte mich, unterstützt durch meinen MP3 Player, auf den Weg zum Van....als einer der ersten kam ich dort an....Matt, Marry und Yuri machten sich unterdessen daran all die Kleinigkeit, die wir offen gelassen hatten abzuarbeiten...nach einer fünf minütigen Verschnaufpause machte ich mich wieder auf den Weg um den Stacheldraht zu holen....
als ich auch diesen endlich zum Van gebracht hatte, war ich recht erschöpft...kurze Zeit später erschienen Matt und die beiden Mädels und es ging zurück zum Camp....zum zweiten Mal erhielt ich die Möglichkeit Angels Landing zu Wandern...zum zweiten Mal verneinte ich.... Hiro, Tom, Tohmas und Jonathan machten sich zu viert auf den Weg...ich indessen verbrachte die Zeit damit Japanisch zu lernen...“Mir ist kalt/warm“, „Danke“, „Bitte“, „brennendes Feuer“ kann ich nun in Japanisch...

6th day

Heute fällt das Aufstehen nicht schwer....da ich weiß, dass ich nicht mehr diesen blöden Berg erklimmen muss....als ich aus meinen Schlaf erwachte, standen wir mit dem Van wieder an dem blöden Berg...die Verwunderung aller war groß...sicherlich wussten wir, dass wir die Break Away Section zu reparieren hatten und das wir die Grenzlinie noch markieren mussten aber wie wir dachte würde das die nächste Crew machen....falsch gedacht....Don, der Leiter des Projects wollte alles fertig haben damit niemand mehr da raus musste...also gingen Matt und Whan Oh und Tom los um die Grenze zu makieren und ich baute mit dem Rest die Break Away Section... zur ersten Pause waren wir fertig....und fuhren zum nächsten Arbeitsplatz...wie sich heraus stellen sollte war es der selbe Platz an dem wir in der ersten Woche den Zaun abgerissen hatten.... wir entfernten jetzt alle Pfosten und setzten sie neu...am Ende des Tages waren alle Pfosten wieder an ihrem Platz....
Als wir wieder zurück beim Camp waren entschied Matt, dass er kochen würde...es schmeckte richtig gut...
Der Abend war recht warm und als ich um neun ins Bett ging erinnerte ich mich an den Coyote, den wir vom Van aus gesehen hatten....


7th day

Heute bauten wir die Braces und fingen dann an den Draht zu Spannen...in der Mittagspause wanderten wir zu einer nahe gelegenen Höhle mit indianischen Zeichnungen...zuvor hatte ich nicht gewusst, dass auch die Indianer das Hakenkreuz als Zeichen benutzten...die Navajo nutzen es als Zeichen für Kraft und Stärke...recht früh beendeten wir die Arbeit und fuhren zurück zum Camp...am Abend gingen wir alle zusammen Essen im Jbs...es war so got...und all you can eat...was damit endete, dass ich den ganzen Abend Bauchweh hatte...als wir zurück kamen war es bereits Zeit fürs Bett...


8th day

Wir alle saßen um das Küchenzelt und hofften, dass Matt mit der Nachricht wieder kommen würde, dass wir heute nicht zu arbeiten hatten....als er wieder kam, lachte er...was wir falsch interpretierten...es sah folgendermaßen aus: Er und drei andere würden zum blöden Berg fahren und all den alten Draht abholen...der Rest kann die Zelte abbauen....Leonie, Tom und ich fuhren mit Matt....wir brauchten fünf Minuten zum beladen des Trucks....und 10 zum entladen...dazu kamen mehr als neunzig Minuten fahrt...als wir zurück zum Camp kamen war alles dort erledigt und wir konnten aufbrechen...Ich saß diesmal vorne...was ein recht angenehmer Platz war....wir stoppten wieder an Horesshoe Bend und Leonie, Ich, Matt und Laura warteten im Van...2 Mal war oft genug.... als wir am Abend zurück kamen waren auch die anderen Crews zurück und wir hatten unsere Traditionelle Teeparty der Minderjährigen....