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| Wupatki |
Einen Text für jeden Tag?
2/26/09
Gestern habe ich angefangen einen Text zu schreiben...für meinen Geburtstag und für den Tag darauf...ohne etwas zu sagen zu haben...deshalb habe ich den Text wieder gelöscht, ohne ihn zu posten. Zu jedem Tag etwas sagen, nur weil es der Blog verlangt? Das ist genau das, was ich nicht machen wollte...das ist genau das, weshalb ich angekündigt habe keinen Blog zu schreiben! Wenn ich schreibe, dann möchte ich etwas zu erzählen haben...und da ich jetzt wieder etwas zu erzählen habe, werde ich das jetzt tun. Zuvor jedoch herzlichen Dank an alle Gratulanten und für die viele Post.
Die letzten Tage Arbeit waren unglaublich langweilig. Scheiß Zäune bauen...Arbeit für 4 Leute die von 11 gemacht wird...ich hasse sowas....aber nett war es trotzdem...weil die Gruppe super war und weil Carrissa eine super Supervisorin ist. Heute war es besonders nett. Da Chris Burling gestern seinen letzten Tag hatte, was uns alle ein wenig traurig stimmte, da er wirklich ein guter Supervisor war...zum Abschied bekam er von uns ein ACE Pullover und einen Baseball Handschuh, beides natürlich von allen signiert...(zurück zum ursprünglichen Satz) hatte Carrissa verschlafen...somit fuhren wir ein einhalb Stunden später los...die Arbeit bestand darin, alte Zaunteile zum Van zu bringen. Das heißt einmal zum Zaun, aufladen, zurück zum Van abladen, zurück zum zaun...Lunch...zurück zum Van und zurück nach Flagstaff....perfekt!
In Flagstaff angekommen putzten wir den Van und fuhren zu Bashes wo ich Kartoffeln und Holz für unser BBQ kaufte...das erste Abschieds-BBQ...als wir zurück im Cedar Haus waren hatte Young Ming, eine der Volunteers die uns am Samstag verlassen würden, eine Überraschung für die anderen aus der Wupatki Fencing Crew. Sie hatte aus Zaundraht Herzen gebogen und sie mit einem zettel versehen auf dem stand: „We love fucking fencing“....wir alle freuten uns tierisch. Am Abend entzündete ich dann mit dem Holz und Gras aus dem Garten ein Feuer und wir saßen fast 4 Stunden alle gemeinsam draußen im Garten, wo es ziemlich schnell ziemlich kalt wurde...aßen und feierten Abschied....es war nett und ich bin überrascht, wie nahe mir das ganze geht und wie schnell einem Menschen, die aufrichtig freundlich sind, ans Herz wachsen können, wenn man sich selbst für Neues öffnet.
Auch die neuen Volunteers aus Cedar 1 kamen später dazu, was daran lag, dass ich vier Mal in ihr Haus stürmte und sie einlud...ich vermute am Ende sahen sie keinen anderen Ausweg als zu kommen...
Imke, die Deutsche aus unserem Haus, war Gestern, wie ich hörte, so betrunken, dass sie am Ende des Abends mit zwei Soldaten mitging und heute Morgen in einer Kaserne, 20 Meilen von Flagstaff entfernt, ohne jegliche Erinnerung erwachte...vielleicht ist Saarbrücken ein Dorf...aber für mich ist das eine verdammt seltsame Geschichte....so viel könnte ich gar nicht trinken...naja immerhin füttert sie brav die Klatschküche des CEDAR Hauses...
Wir feierten heute schon Abschied von den Volunteers, die uns am Samstag verlassen würden, weil Johan, Emelie, Hiro, Imke, Lionel und Ich morgen früh um zehn auf einen Roadtrip gehen werden...wir werden in Richtung Page fahren und auf dem Weg Price Canyon, Antilope Canyon und Lake Pawl besichtigen...das wird sicher wunderschön...wir werden bis Dienstag weg sein...ich bin gespannt...
Mein nächstes Projekt startet am Mittwoch...ich hoffe ich habe am Dienstag genug Zeit den Roadtrip zusammen zu fassen...ansonsten wird das wieder eine Heidenarbeit nach dem nächsten Projekt...
Ich werde für acht Tage in St. George Trailwork machen...endlich wieder Trailwork...eine Woche Fencing ist mehr als genug.
Die letzte Crew, die in St. George war hat einen Mountainbike Trail gebaut und wir werden einen Trail für Behinderte mit Rollstuhl bauen, was in meinen Augen wirklich coole Arbeit ist. Die Supervisor sind auch super...und alle die letzte Woche waren, sagen es war eins ihrer besten Projekte, weshalb ich mich auch darauf freue.
So, jetzt werde ich mich mal hinlegen. Wir haben zwei Uhr in der Nacht und ich möchte um acht Uhr aufstehen um genug Zeit zum Packen zu haben.


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