Der verliebte Narr
schreibt an die Freunde
um ihre Hilfe zu erbeten
obgleich er weiß,
dass ihre Hilfe kaum helfen kann
weil er als verliebter Narr
doch tut und lässt
was sein Herz ihm sagt
und auf keinen Anderen hören will
weil er einfach denkt,
dass er durch sein Herz gelenkt
am Ziel schon ankommen wird.
Wenn er dann am Ende
alleine hilflos dar steht
und gar nichts mehr geht
da braucht er die Hilfe dann
um wieder nach vorne zu sehen
und auf neue Abenteuer zu gehen
doch bis es soweit ist
wird er sich selbst verraten
seinen Kopf ausschalten
um die Liebe zu behalten
solange es denn geht
auch unerwidert
scheint sie mehr wert
als der ganze Rest
und das Spiel wird niemals enden
weil er sich nicht ändert
weil er sich nicht ändern will
weil es nun mal zu ihm gehört.
Der verliebte Narr
macht sich das Leben schwer
und liebt sie heut' noch sehr
und wird es wohl nie lernen
sich von dem, was ihn verletzt
weit weit zu entfernen.
So denkt er: „Nehmt mich hin,
wie ich nun mal bin
braucht euch nicht sorgen,
hab es doch stets überlebt
und werde es wieder überstehen
danke für die Hilfe,
für all die lieben Worte!“
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